{"id":499642,"date":"2024-10-09T16:34:30","date_gmt":"2024-10-09T14:34:30","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=499642"},"modified":"2024-10-09T16:34:33","modified_gmt":"2024-10-09T14:34:33","slug":"eurobarometer-oesterreicher-von-schengen-kontrollen-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eurobarometer-oesterreicher-von-schengen-kontrollen-betroffen\/","title":{"rendered":"Eurobarometer: \u00d6sterreicher von Schengen-Kontrollen betroffen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; \u00d6sterreichs B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie Unternehmen f\u00fchlen sich von den (zeitlich begrenzten) Kontrollen an den Schengen-Grenzen zwischen den EU-Staaten betroffener als der EU-Durchschnitt: Laut zwei am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Eurobarometer-Umfragen sagten mehr als die H\u00e4lfte der \u00f6sterreichischen Befragten, bereits Binnengrenzkontrollen erlebt zu haben, gegen\u00fcber 28 Prozent EU-weit. Ein F\u00fcnftel der \u00f6sterreichischen Unternehmen war betroffen, gegen\u00fcber 7 Prozent EU-weit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche L\u00e4nder haben aufgrund von Sicherheitsbedenken wieder (zeitlich begrenzte) Kontrollen an ihren Binnengrenzen eingef\u00fchrt, darunter \u00d6sterreich, Deutschland oder Italien. Der Zustand des Schengen-Raumes steht auch auf der Agenda des Treffens der EU-Innenministerinnen und -minister am Donnerstag in Luxemburg. \u00d6sterreich blockiert derzeit die volle Aufnahme Bulgariens und Rum\u00e4niens, die seit Ende M\u00e4rz Mitglied von &#8222;Air Schengen&#8220; sind. Die Kontrollen an den Luft- und Seegrenzen wurden damit aufgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr als sechs von zehn in der EU sowie \u00d6sterreich Befragten sind der Meinung, dass die EU die Zusammenarbeit innerhalb des Schengen-Raums verst\u00e4rken sollte. Rund die H\u00e4lfte in der EU sowie in \u00d6sterreich kennt die Ma\u00dfnahmen (z. B. Grenzkontrollen, Grenz\u00fcberwachung, st\u00e4ndiger Informationsaustausch), die die EU-L\u00e4nder zum Schutz ihrer Au\u00dfengrenzen setzen m\u00fcssen. Zwei Drittel der europ\u00e4ischen und 60 Prozent der \u00f6sterreichischen Umfrageteilnehmenden halten diese f\u00fcr wirksam. Die H\u00e4lfte aller Menschen fordert jedoch Investitionen in technologische L\u00f6sungen zum besseren Schutz der Au\u00dfengrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Wirtschaft wird das Projekt Schengen positiv gesehen: Rund 80 Prozent aller in der EU und \u00d6sterreich befragten Unternehmen sehen in der Teilnahme am Schengen-Raum Vorteile f\u00fcr ihr Land, und ebensoviele halten Schengen f\u00fcr eine der Haupterrungenschaften der EU. Vorteile f\u00fcr das eigene Unternehmen sehen 69 Prozent der europ\u00e4ischen Gesch\u00e4ftsleute, und sogar 80 Prozent der heimischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EU-weit wurden im M\u00e4rz und April 2024 rund 26.000 Menschen f\u00fcr die Eurobarometer-Umfrage zu den Einstellungen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu Schengen befragt, davon rund 1.000 in \u00d6sterreich. F\u00fcr die Haltung der Unternehmen wurden im selben Zeitraum EU-weit knapp 13.000 Interviews gef\u00fchrt, davon 503 in \u00d6sterreich. (09.10.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut zwei am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Eurobarometer-Umfragen sagten mehr als die H\u00e4lfte der \u00f6sterreichischen Befragten, bereits Binnengrenzkontrollen erlebt zu haben, gegen\u00fcber 28 Prozent EU-weit. 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