{"id":514581,"date":"2024-10-14T17:38:10","date_gmt":"2024-10-14T15:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=514581"},"modified":"2024-10-14T17:38:14","modified_gmt":"2024-10-14T15:38:14","slug":"deutscher-kanzler-draengt-auf-tempo-bei-westbalkan-annaeherung-an-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/deutscher-kanzler-draengt-auf-tempo-bei-westbalkan-annaeherung-an-eu\/","title":{"rendered":"Deutscher Kanzler dr\u00e4ngt auf Tempo bei Westbalkan-Ann\u00e4herung an EU"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin &#8211; Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz<\/strong> setzt im seit zehn Jahren laufenden \u00abBerlin Prozess\u00bb zur Heranf\u00fchrung der sechs Staaten des westlichen Balkans an die EU auf mehr Tempo. \u00abIch hoffe, dass es nicht noch einmal zehn Jahre braucht, bis alle sechs Staaten endlich zu EU-Mitgliedern geworden sind\u00bb, sagte der Politiker im Kanzleramt in Berlin. Scholz trat am Rande des sogenannten Westbalkan-Gipfels gemeinsam mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> vor die Presse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kanzler machte in seinem Statement deutlich, dass die Staaten nur gemeinsam der Europ\u00e4ischen Union beitreten k\u00f6nnten. Auf Nachfrage sagte er, man wolle eine gemeinsame Perspektive f\u00fcr alle entwickeln, aber es werde L\u00e4nder geben, die sehr schnell alle Bedingungen erf\u00fcllen, \u00abdie werden wir dann nicht aufhalten (&#8230;), aber alle m\u00fcssen wissen, dass sie in einer gemeinsamen Zukunft sein werden und dass man sich nicht wechselseitig blockieren kann (&#8230;).\u00bb<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konflikte der Vergangenheit und nationalistische Tendenzen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer noch erschwerten Konflikte der Vergangenheit die Zusammenarbeit heute, sagte Scholz. Er kritisierte, dass der Dialog zur Normalisierung zwischen Serbien und dem Kosovo nicht zufriedenstellend laufe. \u00abIch bestehe beiden Partnern gegen\u00fcber darauf, dass sie die eingegangenen Verpflichtungen vollst\u00e4ndig umsetzen.\u00bb Auch in anderen L\u00e4ndern m\u00fcsse man nationalistische, spaltende Rhetorik feststellen. Das sei eine Gefahr f\u00fcr das Zusammenwachsen und Zusammenleben in Frieden und Wohlstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hatte den sechs Westbalkan-Staaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien 2003 den Beitritt zur EU in Aussicht gestellt. In dem Verfahren sind sie jedoch unterschiedlich weit. Der Frust der Balkanstaaten ist mitunter gro\u00df &#8211; zumal die Ukraine und Moldau infolge des russischen Angriffskriegs im Rekordtempo zu Beitrittskandidaten gemacht wurden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als konkrete Erfolge des \u00abBerlin Prozesses\u00bb der letzten zehn Jahre nannte der deutsche Kanzler mehrere Abkommen zur Verbesserung der Mobilit\u00e4t zwischen den sechs L\u00e4ndern, die Senkung von Roaming-Geb\u00fchren, Studentenaustausch und eine regionale Klimapartnerschaft zur F\u00f6rderung der Nutzung erneuerbarer Energien. Der \u00abBerlin Prozess\u00bb war 2014 unter der damaligen deutschen Kanzlerin <strong>Angela Merkel<\/strong> angesto\u00dfen worden. Diese Art von Gipfel findet in diesem Jahr zum 10. statt. (14. Oktober)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien &#8211; die sechs Staaten des westlichen Balkans warten seit Jahren auf die Aufnahme in die EU. Nun findet in Berlin ein Gipfel statt, wo neue Impulse gesetzt werden sollen. <\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":514998,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[117,147,2605],"class_list":["post-514581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-deutschland","tag-eu","tag-westbalkan"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=514581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/514581\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/514998"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=514581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=514581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=514581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}