{"id":61727,"date":"2022-11-03T09:37:45","date_gmt":"2022-11-03T08:37:45","guid":{"rendered":"https:\/\/enr.today\/?p=61727"},"modified":"2022-11-03T09:38:42","modified_gmt":"2022-11-03T08:38:42","slug":"gaspreis-anstieg-in-oesterreich-im-europavergleich-im-mittelfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/gaspreis-anstieg-in-oesterreich-im-europavergleich-im-mittelfeld\/","title":{"rendered":"Gaspreis-Anstieg in \u00d6sterreich im Europavergleich im Mittelfeld"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luxemburg &#8211; \u00d6sterreichs Haushalte haben in der ersten Jahresh\u00e4lfte im Schnitt rund 20,6 Prozent mehr f\u00fcr Gas gezahlt als noch in der Vorjahresperiode. Im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen Staaten hatten die heimischen Verbraucherinnen und Verbraucher aber noch Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck. In Estland (plus 154 Prozent), Litauen (plus 110 Prozent), und Bulgarien (plus 108 Prozent) viel der Zuwachs wesentlich kr\u00e4ftiger aus, wie aus aktuellen Eurostat-Daten hervorgeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durchschnittlich stiegen die Preise f\u00fcr 100 Kilowattstunden (kWh) in der EU um mehr als ein Drittel auf 8,61 Euro. In \u00d6sterreich waren es nach dem Plus von einem guten F\u00fcnftel im Vergleich zur Vorjahresperiode 7,67 Euro pro 100 kWh im ersten Halbjahr. Einzig in Ungarn gab es im Jahresvergleich einen leichten Preisr\u00fcckgang um 0,5 Prozent auf umgerechnet 2,9 Euro je 100 kWh &#8211; dort werden die Gas-und Strompreise staatlich reguliert, so Eurostat. Vergleichsweise g\u00fcnstig blieb das Gas mit Preisanstiegen von bis zu 10 Prozent auch in Kroatien und Portugal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am meisten f\u00fcrs Gas zahlten die Schweden mit umgerechnet 22,2 Euro pro 100 kWh. Wesentlicher Treiber sei der russische Krieg in der Ukraine gewesen, schreibt Eurostat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Statistikbeh\u00f6rde hat sich auch die Entwicklung bei den Strompreisen angeschaut. Hier fiel der Anstieg in \u00d6sterreich mit 1,5 Prozent auf 22,5 Euro pro 100 kWh relativ gering aus. Die st\u00e4rkste Preiserh\u00f6hungen gab es hier in Tschechien (plus 62 Prozent), Lettland (plus 59 Prozent) und D\u00e4nemark (plus 57 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcnf L\u00e4nder verzeichneten zwischen dem ersten Halbjahr 2021 und 2022 einen R\u00fcckgang des durchschnittlichen Preises, den Haushalte f\u00fcr Strom zahlen m\u00fcssen. Die Niederl\u00e4nder zahlten Anfang 2022 rund 54 Prozent weniger f\u00fcr Strom. In Slowenien und Polen verbilligte sich die Elektrizit\u00e4t im Jahresvergleich um 16 bzw. 3 Prozent. In diesen drei Staaten macht Eurostat in staatlichen Subventionen den Grund f\u00fcr den billigeren Strom aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Ungarn und Portugal zahlten die Haushalte jeweils ein Prozent weniger f\u00fcr die Kilowattstunde Strom. In absoluten Zahlen war Elektrizit\u00e4t in den Niederlanden zwischen J\u00e4nner und Juni 2022 mit durchschnittlich 5,9 Euro per 100 kWh am billigsten, am meisten zahlten die D\u00e4nen mit umgerechnet 45,6 Euro. (1.11.2022)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gasspeicherstand in \u00d6sterreich \u00fcber 90 Prozent <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; Der extrem milde Oktober hat den Gasspeicherstand in \u00d6sterreich auf \u00fcber 90 Prozent gehievt. In vielen Haushalten, insbesondere in gut ged\u00e4mmten H\u00e4usern und Wohnungen, musste im Oktober noch nicht geheizt werden. Das Ziel der Regierung, bis 1. November die Speicher auf \u00fcber 80 Prozent zu f\u00fcllen, wurde um mehr als 10 Prozentpunkte \u00fcbertroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit lagern laut AGSI-Datenbank 87,9 Terawattstunden in den \u00f6sterreichischen Speichern, der Jahresverbrauch liegt bei rund 90 TWh. EU-weit sind die Speicher im Schnitt zu 94 Prozent gef\u00fcllt. Die vollen Speicher sind auch ein Grund, warum der Gaspreis an der B\u00f6rse zuletzt sank. Denn wenn es keine Kapazit\u00e4ten zum Einspeichern mehr gibt, d\u00e4mpft dies die Nachfrage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem ORF-Meteorologen Marcus Wadsak zufolge war der heurige Oktober um 3,3 Grad w\u00e4rmer als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010. &#8222;Durch den menschengemachten Klimawandel erleben wir immer \u00f6fter Dinge, die es so noch nie gab&#8220;, schrieb Wadsak auf Facebook. (31.10.2022)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bosnien-Einsatz des Bundesheeres verl\u00e4ngert<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/eufor_almir_razic-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-26273\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/eufor_almir_razic-980x653.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/eufor_almir_razic-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption>Archivbild &#8211; \u00d6sterreich verl\u00e4ngert den Bundesheer-Einsatz in Bosnien &#8211; Foto FENA \/Almir Razic<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; \u00d6sterreich hat am Mittwoch die Verl\u00e4ngerung der Auslandseins\u00e4tze des Bundesheeres bis Ende 2023 beschlossen. Dazu z\u00e4hlen die EU-Mission EUFOR ALTHEA in Bosnien-Herzegowina mit bis zu 400 \u00f6sterreichischen Soldaten, der Multinationale Friedenseinsatz im Kosovo (KFOR) mit bis zu 600 Soldaten sowie die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali MINUSMA mit bis zu 15 Heeresangeh\u00f6rigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Das \u00d6sterreichische Bundesheer unterst\u00fctzt seit mehr als 60 Jahren im Ausland. Damit \u00fcbernimmt es eine verantwortungsvolle Rolle und sorgt international f\u00fcr eine stabile Sicherheitspolitik. Mit ihrer Arbeit und Funktion, die unsere Soldatinnen und Soldaten t\u00e4glich vor Ort leisten, tragen sie ein St\u00fcck weit zu Friedenserhaltung bei. Diese internationalen Eins\u00e4tze unserer Bundesheerangeh\u00f6rigen sind wichtige S\u00e4ulen, um den Frieden zu erhalten&#8220;, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (\u00d6VP).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>&#8222;Diese internationalen Eins\u00e4tze unserer Bundesheerangeh\u00f6rigen sind wichtige S\u00e4ulen, um den Frieden zu erhalten&#8220;<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit sind rund 800 Soldaten in 15 Missionen im Einsatz. So sind in den drei gro\u00dfen Auslandsmissionen \u00d6sterreichs unter Leitung der Europ\u00e4ischen Union in Bosnien-Herzegowina nahezu 300, unter NATO-F\u00fchrung in der Kosovo-Mission mehr als 300 und in der Blauhelm-Mission der UNO im Libanon rund 180 Soldaten im Dienst. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Balkan waren im Kosovo seit 1999 bis heute \u00fcber 23.000 Soldaten und in Bosnien und Herzegowina dienten seit 1995 bis dato \u00fcber 14.000 \u00d6sterreicher. Seit 2009 hat \u00d6sterreich mehrere Kommandanten der EU-Mission gestellt, mit Generalmajor Anton Wessely hat aktuell erneut ein \u00d6sterreicher das Kommando. (2.11.2022)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl der APA-Europaberichterstattung. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung liegt bei der APA. Sie wird montags und donnerstags ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vergleich zu anderen EU-Staaten liet \u00d6sterreich beim Anstieg der Gaspreise im Mittelfeld. Das Ziel der Regierung, die Speicher zu f\u00fcllen, wurde mit \u00fcber 90 Prozent \u00fcbererf\u00fcllt. 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