{"id":62117,"date":"2022-11-03T15:07:41","date_gmt":"2022-11-03T14:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/enr.today\/?p=62117"},"modified":"2022-11-03T15:07:41","modified_gmt":"2022-11-03T14:07:41","slug":"italiens-regierungschefin-zum-antrittsbesuch-in-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/italiens-regierungschefin-zum-antrittsbesuch-in-bruessel\/","title":{"rendered":"Italiens Regierungschefin zum Antrittsbesuch in Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rom\/Br\u00fcssel\u00a0\u00a0&#8211;\u00a0Italiens neue Ministerpr\u00e4sidentin <strong>Giorgia Meloni<\/strong> besucht an diesem Donnerstag Spitzenvertreter der EU-Institutionen in\u00a0Br\u00fcssel. Die Parteichefin der ultrarechten Fratelli d&#8217;Italia wird am Nachmittag nacheinander zu Gespr\u00e4chen mit EU-Parlamentspr\u00e4sidentin <strong>Roberta Metsola<\/strong>, Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Ratspr\u00e4sident<strong> Charles Michel<\/strong> erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wor\u00fcber die 45-J\u00e4hrige konkret sprechen will, war vor ihrer Abreise nicht bekannt. In der Vergangenheit war Meloni durch teils scharfe Kritik an der EU aufgefallen. Dass sie nun ihre erste Auslandsreise als Regierungschefin nach Br\u00fcssel unternimmt, werteten Beobachter als pro-europ\u00e4isches Signal. Im Wahlkampf hatte Meloni versprochen, die Interessen Italiens international zu verteidigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Fall der Vorg\u00e4ngerregierung von <strong>Mario Draghi<\/strong> hatten die Italiener am 25. September ein neues Parlament gew\u00e4hlt. Ein Rechtsb\u00fcndnis aus den Fratelli, der konservativen Forza Italia und der rechten Lega entschied die Abstimmung deutlich f\u00fcr sich und h\u00e4lt seitdem die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. (2. November) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Selenskyj will EU-Hilfe f\u00fcr Reparaturen am Energiesystem<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kiew\u00a0&#8211;\u00a0Der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodymyr Selenskyj<\/strong> hofft auf Hilfe der EU bei der Wiederherstellung des durch russische Angriffe schwer angeschlagenen Energienetzes in seinem Land. 40 Prozent des Energiesystems seien zerst\u00f6rt, sagte der Staatschef bei einem Treffen mit der EU-Energiekommissarin<strong> Kadri Simson<\/strong> am Dienstag in Kiew.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Wiederherstellung der Energie-Infrastruktur sollte die EU-Kommission&nbsp;eine koordinierende Rolle spielen, regte Selenskyj an. Er erinnerte an die Ukraine-Kontaktgruppe, das sogenannte Ramstein-Format, in dem die Unterst\u00fctzerl\u00e4nder ihre R\u00fcstungshilfe koordinieren. F\u00fcr Wirtschaft und Energie sollte es ebenfalls ein \u00abRamstein\u00bb geben, sagte er nach Medienberichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abIch bin sicher, dass wir alles wiederherstellen werden\u00bb, sagte Selenskyj. \u00abUnd in einer ruhigeren Zeit, wenn die Lage in unserem Energiesystem wieder stabil ist, werden wir wieder Strom nach Europa exportieren.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Simson sagte der Ukraine einer Mitteilung der EU-Kommission zufolge Hilfe zu: \u00abRussland hat in seinem Krieg gegen die Ukraine den Energiesektor zu einem Kampfschauplatz gemacht. Und an diesem Kampfschauplatz k\u00e4mpft die EU neben der Ukraine\u00bb, sagte die estnische Politikerin. Oberste Priorit\u00e4t sei es, Millionen von Familien in der Ukraine vor K\u00e4lte und Dunkelheit zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde zufolge werden in den kommenden Tagen unter anderem die Kommission und das ukrainische Energieministerium zusammen eine Kampagne starten, um weitere Unterst\u00fctzung aus dem Privatsektor zu mobilisieren. Schon jetzt h\u00e4tten die EU, die EU-Staaten und private Unternehmen Energienotausr\u00fcstung im Wert mehrerer Millionen Euro geliefert. \u00abAngesichts der eskalierenden Angriffe Russlands\u00bb m\u00fcsse die Unterst\u00fctzung jedoch verst\u00e4rkt werden. Zur Instandsetzung von Laboren am Kernkraftwerk Tschernobyl stelle die EU 13 Millionen Euro bereit. (1. November) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inflation in Eurozone klettert auf Rekordwert von 10,7 Prozent<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luxemburg\u00a0&#8211;\u00a0Die Inflation in der Eurozone hat im Oktober erneut einen Rekordwert erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise um 10,7 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg in einer ersten Sch\u00e4tzung mitteilte. Volkswirte hatten mit einer Rate von 10,3 Prozent gerechnet. Die Oktober-Rate ist die h\u00f6chste seit Einf\u00fchrung des Euro als Buchgeld 1999. Im September waren die Verbraucherpreise um 9,9 Prozent gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie Inflationsrate hat wahrscheinlich noch immer nicht den Hochpunkt erreicht\u00bb, schreibt Commerzbank-Volkswirt<strong> Christoph Weil<\/strong>. Das Ziel der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), die Inflationsrate wieder auf knapp zwei Prozent zu dr\u00fccken, r\u00fccke in weite Ferne. \u00abSie wird ihre Inflationsprojektionen im Dezember einmal mehr deutlich nach oben revidieren m\u00fcssen\u00bb, so Weil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit d\u00fcrfte auch der Druck auf den EZB-Rat zunehmen, die Leitzinsen weiter kr\u00e4ftig zu erh\u00f6hen. Die Commerzbank erwartet im Dezember wiederum eine Erh\u00f6hung um 0,75 Prozentpunkte. Die Notenbank hatte den Leitzins erst am vergangenen Donnerstag erneut um 0,75 Prozentpunkte erh\u00f6ht. Seit Juli hat die EZB den Hauptrefinanzierungssatz von null Prozent auf 2,0 Prozent angehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Getrieben wurde die Teuerung im\u00a0Oktober abermals durch den starken Anstieg der Energiepreise, die sich im\u00a0Vergleich zum Vorjahresmonat um 41,9 Prozent erh\u00f6hten. Zugleich beschleunigte sich aber auch der Preisauftrieb bei Lebens- und Genussmittel, die um 13,1 Prozent zum Vorjahr zulegten. St\u00e4rker stiegen auch die Preise von Industrieg\u00fctern ohne Energie und von Dienstleistungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die h\u00f6chsten Inflationsraten im W\u00e4hrungsraum wiesen mit mehr als 20 Prozent aufs Neue die drei baltischen Staaten auf. So betrug die Jahresinflationsrate in Estland 22,4 Prozent. In Deutschland zog die nach europ\u00e4ischen Standards berechnete Inflationsrate auf 11,6 Prozent an. Frankreich hat mit 7,1 Prozent die niedrigste Inflationsrate in der Eurozone. (31. Oktober) <br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Europavergleich: Gaspreis in Deutschland noch relativ wenig gestiegen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luxemburg &#8211;\u00a0Die Gasrechnungen deutscher Verbraucher sind im ersten Halbjahr 2022 bereits kr\u00e4ftig gestiegen &#8211; allerdings schw\u00e4cher als bei vielen europ\u00e4ischen Nachbarn. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zahlten deutsche Haushalte knapp ein Viertel mehr f\u00fcr ihr Gas, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Durchschnittlich stiegen die Preise f\u00fcr 100 Kilowattstunden in der EU um mehr als ein Drittel auf 8,61 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In absoluten Zahlen war das Gas in Schweden, D\u00e4nemark und den Niederlanden am teuersten. Dem standen Ungarn, Kroatien und Lettland mit den g\u00fcnstigsten Gasrechnungen entgegen. Weil f\u00fcr Zypern, Malta und Finnland keine Zahlen vorlagen, flossen sie nicht in die Berechnung ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine Ende Februar war der Preis f\u00fcr europ\u00e4isches Erdgas sprunghaft gestiegen. Der niederl\u00e4ndische Terminkontrakt TTF, der als Messlatte f\u00fcr den Gashandel gilt, verteuerte sich in den Wochen darauf auf bis zu 345 Euro pro Megawattstunde. In den Jahren zuvor waren Preisniveaus von deutlich unter 50 Euro die Regel. Zuletzt hat sich die Lage am Markt beruhigt und der Preis liegt um die 100 Euro pro Megawattstunde. (31. Oktober) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><br>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl auf der Grundlage der Europa-Berichterstattung der dpa. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der dpa. Der EU Digest erscheint jeweils montags und donnerstags.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Giorgia Meloni, Italiens neue Ministerpr\u00e4sidentin, stattet der EU ihren Antrittsbesuch ab. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hofft auf EU-Hilfe f\u00fcr die Reparatur des Energienetzes. 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