{"id":639484,"date":"2024-11-15T14:31:29","date_gmt":"2024-11-15T13:31:29","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=639484"},"modified":"2024-12-10T14:54:20","modified_gmt":"2024-12-10T13:54:20","slug":"cop29-warnungen-vor-emissionssenkungen-und-uneinigkeit-bei-der-klimafinanzierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/cop29-warnungen-vor-emissionssenkungen-und-uneinigkeit-bei-der-klimafinanzierung\/","title":{"rendered":"COP29: Warnungen vor Emissionssenkungen und Uneinigkeit bei der Klimafinanzierung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Koalition aus f\u00fchrenden Vertretern der Industrienationen und der vom Klimawandel bedrohten L\u00e4nder forderte am Mittwoch auf der UN-Klimakonferenz (COP29) in Baku (Aserbaidschan) mehr Ehrgeiz bei der Klimafinanzierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die UNO sagt, dass das Ziel, die globale Erw\u00e4rmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, bereits im Jahr 2024 \u00fcberschritten werden wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>&#8222;Das Ger\u00e4usch, das Sie h\u00f6ren, ist die tickende Uhr. Wir befinden uns im letzten Countdown, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Und die Zeit ist nicht auf unserer Seite. Wenn die Emissionen nicht drastisch sinken und die Anpassungsma\u00dfnahmen nicht drastisch zunehmen, wird jede Volkswirtschaft mit weitaus gr\u00f6\u00dferen Problemen konfrontiert werden.&#8220;<\/p><cite><strong>Ant\u00f3nio Guterres<\/strong>, Generalsekret\u00e4r der Vereinten Nationen<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf dem Gipfeltreffen kam man der Einf\u00fchrung eines von den Vereinten Nationen unterst\u00fctzten globalen CO2-Marktes einen Schritt n\u00e4her: Die Regierungen haben neue Standards f\u00fcr Treibhausgas-Emissionen genehmigt \u2013 \u00e4hnlich dem Emissionshandelssystem (ETS) der Europ\u00e4ischen Union. Nach fast einem Jahrzehnt komplexer Verhandlungen \u00fcber die Regeln f\u00fcr den Handel mit Emissionsgutschriften wurde die Einigung&nbsp; als Durchbruch gefeiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Staats- und Regierungschefs vertraten jedoch gegens\u00e4tzliche Ansichten dar\u00fcber, wie der Klimawandel zu bew\u00e4ltigen sei, und auch die Finanzierung des Klimaschutzes stelle immer noch eine gro\u00dfe Herausforderung dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberschattet wurde die Konferenz von der Wiederwahl des Republikaners <strong>Donald Trump<\/strong> zum Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten, der zuvor angek\u00fcndigt hatte, die Verpflichtungen der USA zur Reduzierung der CO2-Emissionen aufzuheben, sollte er die Wahl gewinnen. Trump, der 2017 bis 2021 bereits US-Pr\u00e4sident war, beabsichtigt, dass die USA sofort wieder aus dem Pariser Abkommen aussteigen, sobald er im Januar 2025 die Pr\u00e4sidentschaft offiziell \u00fcbernommen hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Deutliche Warnungen vor Emissionen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die den Planeten erw\u00e4rmenden CO2-Emissionen aus \u00d6l, Gas und Kohle sind in diesem Jahr auf ein Rekordniveau gestiegen. Dies geht aus einer vorl\u00e4ufigen Studie eines internationalen Wissenschaftsnetzwerks des Global Carbon Projects hervor, die kurz vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Baku ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um das ehrgeizige Ziel des Pariser Abkommens einzuhalten, die Erw\u00e4rmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, muss die Welt nun bis Ende der 2030er Jahre \u2013 und nicht erst 2050 \u2013 einen Netto-CO2-Aussto\u00df von Null erreichen, so die Autoren der Studie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forscher erkl\u00e4rten zudem, dass der Anstieg der CO2-Emissionen in Indien und das Wachstum des internationalen Luftverkehrs die Emissionswerte in die H\u00f6he trieben, w\u00e4hrend sie in der Europ\u00e4ischen Union und den Vereinigten Staaten sogar zur\u00fcckgegangen seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Jahr wird \u201emit ziemlicher Sicherheit\u201c das w\u00e4rmste seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Die Experten rechnen mit einer Erw\u00e4rmung von \u00fcber 1,5 Grad Celsius, sagte der Copernicus Climate Change Service der EU in der vergangenen Woche. Die Welt \u00fcberschreite einen \u201eneuen Meilenstein\u201c bei den Temperaturrekorden, was ein Weckruf an die UN sein sollte, beim Gipfel zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen schneller zu handeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommissarin f\u00fcr Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, <strong>Iliana Ivanova<\/strong>, berichtete, dass die Dekarbonisierung der Volkswirtschaften um das Sechsfache beschleunigt werden m\u00fcsse, um die Klimaziele zu erreichen. Sie f\u00fcgte hinzu, dass 35 Prozent der Mittel der Initiative Horizon Europe f\u00fcr die Klimaforschung vorgesehen sind. F\u00fcr die siebenj\u00e4hrige Laufzeit der Initiative sind&nbsp; 93 Milliarden Euro vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Druck f\u00fcr mehr Klimafinanzierung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine kleine Gruppe von Industriel\u00e4ndern, die derzeit arme L\u00e4nder bei der Anpassung an den Klimawandel unterst\u00fctzt, m\u00f6chte, dass andere reiche L\u00e4nder und gro\u00dfe Umweltverschmutzer, darunter China und die Golfstaaten, sich ihnen anschlie\u00dfen. Nach der 30 Jahre alten UN-Logik gelten China und die Golfstaaten als Entwicklungsl\u00e4nder \u2013 und sind daher Empf\u00e4nger von Klimahilfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die Staats- und Regierungschefs sprachen, legten die Unterh\u00e4ndler einen neuen Entwurf f\u00fcr eine Vereinbarung \u00fcber die Finanzierung vor. Der Entwurf beinhaltet unter anderem eine Reihe von Vorschl\u00e4gen zur Klimafinanzierung. Zugleich bleiben immer ungel\u00f6ste Streitpunkte offen, die eine Einigung lange verz\u00f6gert haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Entwicklungsl\u00e4nder haben sich daf\u00fcr ausgesprochen, dass sich die reichen L\u00e4nder zu einer j\u00e4hrlichen Zahlung in H\u00f6he von mindestens 1,3 Billionen Dollar verpflichten, um Entwicklungsl\u00e4nder finanziell zu unterst\u00fctzen. Diese Zahl w\u00e4re mehr als das Zehnfache der 100 Milliarden Dollar, die eine kleine Gruppe von Industriel\u00e4ndern \u2013 darunter die USA, die EU und Japan \u2013 bisher j\u00e4hrlich zahlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/938d51ca-4113-41ae-8ee6-a6325f05a0151-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-639508\" srcset=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/938d51ca-4113-41ae-8ee6-a6325f05a0151-1-980x654.jpg 980w, https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/938d51ca-4113-41ae-8ee6-a6325f05a0151-1-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Rates, Charles Michel, spricht auf der COP29. Foto: Europ\u00e4ische Union<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Namen der EU dr\u00e4ngte der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Rates,<strong> Charles Michel<\/strong>, darauf, den Kreis der Geber f\u00fcr die Klimafinanzierung zu vergr\u00f6\u00dfern und auch Schwellenl\u00e4nder wie China darin aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Premierministerin der Karibikinsel Barbados, <strong>Mia Mottley<\/strong>, deren Land unter Wasser zu stehen droht, forderte Steuern auf fossile Brennstoffe, den Seeverkehr und den Luftverkehr zur Finanzierung der Klimapolitik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der kroatische Premierminister <strong>Andrej Plenkovi\u0107<\/strong> sagte, dass die L\u00e4nder, die schon l\u00e4nger industrialisiert sind, finanziell dazu beitragen sollten, dass die Schwellenl\u00e4nder nicht so viele Treibhausgase aussto\u00dfen. Auch er verwies auf das diesj\u00e4hrige Ziel, den aktuellen Zuschuss von 100 Milliarden Dollar der Industriel\u00e4nder an die Entwicklungsl\u00e4nder weiter zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Ziel ist nun, diesen Betrag in etwa zu verdoppeln, damit diese Zuweisungen der Industriel\u00e4nder, dazu beitragen k\u00f6nnen, dass den weniger entwickelten L\u00e4ndern der \u00dcbergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energiequellen gelingt\u201c, sagte Plenkovi\u0107.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin <strong>Mette Frederiksen<\/strong> betonte, dass privates Kapital erforderlich sei, damit die Entwicklungsl\u00e4nder ausreichend Unterst\u00fctzung erhalten. Auf dem Gipfeltreffen lieferte D\u00e4nemark ein konkretes Beispiel daf\u00fcr, wie \u00f6ffentliche Gelder aus dem Westen in gr\u00f6\u00dfere private Summen umgewandelt werden k\u00f6nnen. Mit einer Garantie in H\u00f6he von 700 Millionen D\u00e4nischen Kronen (DKK) wird D\u00e4nemark private Investitionen in H\u00f6he von \u00fcber drei Milliarden DKK (400 Millionen Euro) in den asiatischen Entwicklungsl\u00e4ndern sicherstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschland hat zugesagt, ab 2025 j\u00e4hrlich sechs Milliarden Euro (6,4 Milliarden Dollar) f\u00fcr die Klimafinanzierung bereitzustellen. Fr\u00fchere Haushaltspl\u00e4ne haben jedoch gezeigt, dass die Zuweisung dieser Mittel unzureichend ist. Daher warnen Klimasch\u00fctzer, dass Deutschland Gefahr l\u00e4uft, seine Glaubw\u00fcrdigkeit zu verlieren, wenn es seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pr\u00e4sidentin von Nordmazedonien, <strong>Gordana Siljanovska Davkova<\/strong>, sagte, dass die \u201enachhaltige Energiewende \u00f6kologisch und sozial gerecht sein muss\u201c. Sie betonte, dass die L\u00e4nder vor ihrer EU-Mitgliedschaft dauerhaften Zugang zur Klimafinanzierung haben sollten, und verwies auf die Mittel, die f\u00fcr die Umsetzung der EU-Klimagesetze als Teil des anspruchsvollen Clusters \u201eGr\u00fcne Agenda und nachhaltige Konnektivit\u00e4t\u201c in den EU-Beitrittsverhandlungen ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nordmazedonien wurde im Dezember 2005 als EU-Beitrittskandidat ernannt. Die Beitrittsverhandlungen wurden bereits im Juli 2022 er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"727\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/urnnewsmldpa.com20090101241112-99-08864-v1-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-633523\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Die Staats- und Regierungschefs der Welt posieren vor der COP29 f\u00fcr das Familienfoto. Foto: -\/COP29 FLICKR\/dpa<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weltpolitiker uneins \u00fcber Klimaschutzma\u00dfnahmen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Staats- und Regierungschefs verteidigten w\u00e4hrend des zweit\u00e4gigen Gipfels in Baku immer noch die Nutzung fossiler Brennstoffe, w\u00e4hrend andere aus L\u00e4ndern, die stark von Klimakatastrophen geplagt sind, warnten, dass ihnen die Zeit davonl\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aserbaidschans Pr\u00e4sident <strong>Ilham Aliyev<\/strong>, dessen energiereiches Land Gastgeber der COP29-Klimakonferenz ist, betonte erneut, dass \u00d6l, Gas und andere nat\u00fcrliche Ressourcen ein \u201eGeschenk Gottes\u201c seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Premierminister von Tuvalu, <strong>Feleti Penitala Teo<\/strong>, sagte, dass f\u00fcr pazifische Inselnationen wie seine \u201ekeine Zeit zu verlieren\u201c sei. Er forderte die L\u00e4nder auf, \u201eein klares Signal zu geben, dass die Welt unverz\u00fcglich aus den fossilen Brennstoffen aussteigt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der spanische Ministerpr\u00e4sident <strong>Pedro S\u00e1nchez<\/strong> verwies auf die Trag\u00f6die in Valencia, die durch die j\u00fcngsten \u00dcberschwemmungen verursacht wurde, um an das Gewissen der internationalen Gemeinschaft zu appellieren. Die Trag\u00f6die sei auch der Beweis, dass \u201eder Klimawandel t\u00f6tet\u201c. Er forderte die Gipfelteilnehmer auf, \u201enicht l\u00e4nger zu z\u00f6gern\u201c und Klimaleugner st\u00e4rker zu bek\u00e4mpfen. Und er erinnerte daran, dass die \u00dcberschwemmungen in Spanien bislang 222 Todesopfer gefordert haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutliche Worte kamen auch vom albanischen Premierminister <strong>Edi Rama<\/strong>, der kritisierte, dass \u201eunsere Reden voller guter Worte \u00fcber den Klimawandel nichts \u00e4ndern\u201c. Rama \u00fcbte au\u00dferdem Kritik an vielen Staats- und Regierungschefs, die der Klimakonferenz ferngeblieben waren, und sagte, ihre Abwesenheit mache die Sache nur noch schlimmer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die slowenische Chefunterh\u00e4ndlerin f\u00fcr Klimafragen auf der COP29, <strong>Tina Kobil\u0161ek<\/strong>, warnte, dass sich \u201edas Zeitfenster f\u00fcr das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Abkommens rapide schlie\u00dft\u201c, wie aus den neuesten Erkenntnissen von Experten \u00fcber Treibhausgasemissionen hervorgeht. \u201eWir wissen, dass dieses Jahr wahrscheinlich das w\u00e4rmste seit Beginn der Aufzeichnungen sein wird und dass sich Slowenien doppelt so schnell erw\u00e4rmt\u201c, sagte sie und f\u00fcgte hinzu, dass alle Alarmglocken l\u00e4uten sollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der serbische Pr\u00e4sident <strong>Aleksandar Vu\u010di\u0107<\/strong> forderte die reichen Staaten auf, den Frieden in der Welt zu sichern und vor allem die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten zu l\u00f6sen, damit die Welt das Problem des Klimawandels in Angriff nehmen kann. In seiner Rede auf dem Gipfeltreffen in Baku sagte Vu\u010di\u0107, die Wiederherstellung des Friedens sei eine der \u201eVoraussetzungen, um das Problem der Bek\u00e4mpfung des Klimawandels in Angriff zu nehmen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je l\u00e4nger wir mit dem Kampf gegen den Klimawandel warten, desto mehr k\u00f6nnten wir in Bezug auf unseren Lebensstil, unser \u00d6kosystem und unsere Wirtschaft verlieren, betonte der Pr\u00e4sident der Slowakei, <strong>Peter Pellegrini<\/strong>. Er wies darauf hin, dass sich die Emissionen in der Slowakei seit 1990 halbiert haben und das letzte Kohlebergwerk 2023 geschlossen wurde. Und er f\u00fcgte hinzu, dass die Slowakei ihren Fokus k\u00fcnftig neu ausrichtet auf emissionsarme Energietr\u00e4ger \u2013 insbesondere Kernenergie und erneuerbare Energiequellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die italienische Ministerpr\u00e4sidentin <strong>Giorgia Meloni<\/strong> unterdessen mahnte die Teilnehmer, eine \u201erealistische globale Perspektive\u201c einzunehmen: Ihrer Meinung nach d\u00fcrfe, die Dekarbonisierung keinen Vorrang vor der \u201eNachhaltigkeit unseres Produktions- und Sozialsystems\u201c haben. Italiens rechte Regierungschefin wies darauf hin, dass \u201ewir die Natur sch\u00fctzen m\u00fcssen, wobei der Mensch im Mittelpunkt steht. Ein zu ideologischer und nicht pragmatischer Ansatz in dieser Frage birgt die Gefahr, dass wir vom Weg des Erfolgs abkommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die UN-Klimakonferenz findet j\u00e4hrlich und abwechselnd in den verschiedenen Weltregionen statt. N\u00e4chstes Jahr wird Bel\u00e9m in Brasilien Gastgeber der COP30 im Namen der Region Lateinamerika und Karibik sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel wird zwei Mal pro Woche ver\u00f6ffentlicht. Der Inhalt basiert auf Nachrichten der teilnehmenden Agenturen im enr.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der UN-Klimakonferenz COP29 wurden die Diskussionen \u00fcber die globale Klimakrise intensiviert, bei denen scharfe Warnungen \u00fcber Emissionen und steigende Temperaturen im Mittelpunkt standen. Die Rufe nach mehr Finanzmitteln f\u00fcr den Klimaschutz werden immer lauter, auch von der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":633500,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[39],"tags":[17318,147,1085],"class_list":["post-639484","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-key-story","tag-cop29-5","tag-eu","tag-klimawandel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639484","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=639484"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639484\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/633500"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=639484"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=639484"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=639484"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}