{"id":671517,"date":"2024-11-22T15:53:50","date_gmt":"2024-11-22T14:53:50","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=671517"},"modified":"2024-11-22T16:21:01","modified_gmt":"2024-11-22T15:21:01","slug":"juncker-hofft-auf-klaren-pro-europa-kurs-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/juncker-hofft-auf-klaren-pro-europa-kurs-deutschlands\/","title":{"rendered":"Juncker hofft auf \u00abklaren Pro-Europa-Kurs\u00bb Deutschlands"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luxemburg &#8211; Der fr\u00fchere EU-Kommissionspr\u00e4sident <strong>Jean-Claude Juncker <\/strong>erhofft von der k\u00fcnftigen deutschen Bundesregierung die R\u00fcckkehr zu einem eindeutig proeurop\u00e4ischen Kurs. \u00abEs ist zu w\u00fcnschen, dass die neue deutsche Bundesregierung, wenn sie in Amt und W\u00fcrden ist, einen klaren Pro-Europa-Kurs steuert\u00bb, sagte Juncker der Deutschen Presse-Agentur. Er hoffe auch, dass sich das f\u00fcr Europa wichtige deutsch-franz\u00f6sische Verh\u00e4ltnis \u00abim ersten Halbjahr 2025 in eine bessere Richtung bewegt\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abMan hatte sich daran gew\u00f6hnt, dass Deutschland zu den proeurop\u00e4ischen Kr\u00e4ften ohne Nuancen z\u00e4hlt\u00bb, sagte Juncker. \u00abDas ist nicht mehr so.\u00bb In den vergangenen Jahren habe man oft die deutsche Position zu bestimmten Sachfragen nicht mehr klar erkennen k\u00f6nnen. Die Bundesregierung habe sich immer dann enthalten, wenn die Koalitionspartner sich nicht auf einen Standpunkt einigen konnten. \u00abEs hat eine Unmenge von deutschen Enthaltungen gegeben. Enthaltung ist aber keine Haltung.\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mehr gemeinsames Handeln<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Juncker f\u00fcgte hinzu: \u00abUnd es stimmt mich missvergn\u00fcgt, dass ein gro\u00dfes Land \u2013 Deutschland ist ja immer das gr\u00f6\u00dfte Land \u2013 manchmal sprachunf\u00e4hig in Br\u00fcssel ist. Das ist kein guter Zustand und auch der Respektabilit\u00e4t und der Autorit\u00e4t deutscher Meinungs\u00e4u\u00dferung nicht zutr\u00e4glich.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in Frankreich m\u00fcsse wegen der fehlenden Regierungsmehrheit \u00abdie aktive Regierungsf\u00e4higkeit mit einem Fragezeichen versehen\u00bb werden: \u00abWas nicht gut ist, denn es braucht mehr gemeinsames Handeln der Deutschen und der Franzosen in Europa, um diesem Stillstand, den es in Europa mancherorts gibt, ein Ende zu bereiten.\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die deutsche Antwort auf Vorschl\u00e4ge des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten<strong> Emmanuel Macron<\/strong> f\u00fcr mehr gemeinsames Handeln sei \u00abziemlich zur\u00fcckhaltend bis mickrig\u00bb gewesen. Das sei auch f\u00fcr Europa nicht gut. \u00abDeshalb ist es w\u00fcnschenswert, dass auch das deutsch-franz\u00f6sische Verh\u00e4ltnis sich bessern wird, wenn eine neue deutsche Bundesregierung im Amt ist.\u00bb Dies habe mit Parteizugeh\u00f6rigkeiten nichts zu tun: \u00abMir reicht es, wenn der n\u00e4chste deutsche Bundeskanzler einen proeurop\u00e4ischen Kurs steuert.\u00bb (21. November)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur in Deutschland wird die n\u00e4chste Bundestagswahl mit Spannung erwartet. Auch f\u00fcr Europa ist die Wahl wichtig, sagt der ehemalige Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Kommission Jean-Claude Juncker. <\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":671518,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-671517","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/671517","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=671517"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/671517\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/671518"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=671517"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=671517"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=671517"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}