{"id":694016,"date":"2024-11-29T10:52:00","date_gmt":"2024-11-29T09:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=694016"},"modified":"2024-11-29T10:52:05","modified_gmt":"2024-11-29T09:52:05","slug":"eu-staaten-uneins-ueber-formulierungen-zu-atomkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-staaten-uneins-ueber-formulierungen-zu-atomkraft\/","title":{"rendered":"EU-Staaten uneins \u00fcber Formulierungen zu Atomkraft"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Wegen Meinungsverschiedenheiten zur Finanzierung von Atomkraft haben die EU-Staaten bei einem Ministertreffen keine gemeinsame Erkl\u00e4rung verabschiedet. In einem Entwurf f\u00fcr die sogenannten <strong>Ratsschlussfolgerungen<\/strong> wurde unter anderem zum <strong>B\u00fcrokratieabbau und besseren Bedingungen f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen<\/strong> aufgerufen, wie die ungarische Ratspr\u00e4sidentschaft mitteilte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei EU-Staaten h\u00e4tten den Text aber wegen Formulierungen zur Finanzierung von Atomkraft nicht akzeptieren k\u00f6nnen. Nach dpa-Informationen handelt es sich dabei um Deutschland und \u00d6sterreich. In einer Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums nach dem Treffen hie\u00df es, man habe sich f\u00fcr eine Formulierung eingesetzt, die die Energiehoheit der Mitgliedstaaten respektiere, \u00abzugleich EU-Gelder aber nicht in Technologien flie\u00dfen d\u00fcrfen, die nicht von allen Mitgliedsstaaten unterst\u00fctzt werden\u00bb. Grunds\u00e4tzlich unterst\u00fctzte Deutschland jedoch die in der Erkl\u00e4rung genannten Ziele.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Atomkraft seit Jahren ein Streitthema in der EU<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ungarns Wirtschaftsminister Marton Nagy sagte, seit Jahren k\u00f6nne man sich nicht darauf einigen, ob die Kernkraft als saubere Technologien eingestuft werden solle oder nicht. Dabei ginge es auch um die Frage, ob EU-Mittel zur F\u00f6rderung dieser Technologie verwendet werden sollten. Am Ende wurde eine Erkl\u00e4rung als sogenannte Pr\u00e4sidentschaftsschlussfolgerung ohne die Zustimmung von Deutschland und \u00d6sterreich verabschiedet. Der genaue Text wurde zun\u00e4chst nicht ver\u00f6ffentlicht.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor allem Frankreich ist ein Bef\u00fcrworter von Atomstrom. Deutschlands Nachbar sieht darin eine Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr eine CO2-freie Wirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema Wettbewerbsf\u00e4higkeit steht in der EU derzeit ganz oben auf der Priorit\u00e4tenliste. Viele Politiker und Wirtschaftsvertreter bef\u00fcrchten, dass Europa wirtschaftlich von Konkurrenten aus den USA und Asien abgeh\u00e4ngt wird. Vor allem die Autoindustrie steht unter Druck, aber auch aus anderen Bereichen wie etwa der Stahlindustrie kommen schlechte Nachrichten. Das deutsche Wirtschaftsministerium teilte mit, B\u00fcrokratie m\u00fcsse abgebaut, Zugang zu Finanzierung verbessert und Energiepreise gesenkt werden. (29. November)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnglich wollten die EU-Staaten eine gemeinsame Erkl\u00e4rung zur St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Wettbewerbsf\u00e4higkeit verabschieden. Doch der Streit um die Atompolitik l\u00e4sst zwei L\u00e4nder abspringen. Eines davon ist Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":694706,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[117,143,147],"class_list":["post-694016","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-deutschland","tag-energie","tag-eu"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/694016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=694016"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/694016\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/694706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=694016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=694016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=694016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}