{"id":707359,"date":"2024-12-03T14:36:43","date_gmt":"2024-12-03T13:36:43","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=707359"},"modified":"2024-12-03T14:36:48","modified_gmt":"2024-12-03T13:36:48","slug":"rat-der-eu-empfiehlt-rauchfreie-umgebungen-im-freien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/rat-der-eu-empfiehlt-rauchfreie-umgebungen-im-freien\/","title":{"rendered":"Rat der EU empfiehlt rauchfreie Umgebungen im Freien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien\/EU-weit\/Br\u00fcssel &#8211; Die Gesundheitsministerinnen und -minister der 27 Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union (EU) haben am Dienstag in Br\u00fcssel Empfehlungen f\u00fcr rauchfreie Umgebungen angenommen. Obwohl diese EU-Empfehlungen f\u00fcr die EU-Staaten nicht bindend sind, hatten sie im Vorfeld in \u00d6sterreich f\u00fcr Aufregung gesorgt. Der Gesundheitsminister des Landes, Johannes Rauch (Gr\u00fcne), hat deshalb im Vorfeld des heutigen Ministertreffens von &#8222;Fake News&#8220; geredet, die verbreitet worden seien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Annahme der Empfehlung im Rat der EU-Mitgliedstaaten war eine qualifizierte Mehrheit (mindestens 15 L\u00e4nder, die zusammen 65 Prozent der EU-Bev\u00f6lkerung stellen) n\u00f6tig, ein offizielles Abstimmungsergebnis wurde nicht ver\u00f6ffentlicht. Deutschland und Griechenland erkl\u00e4rten w\u00e4hrend einer Wortmeldung im Rat aber, dass sie sich enthalten w\u00fcrden. \u00d6sterreich ergriff im Rat nicht das Wort, im Vorfeld verteidigte Rauch die Empfehlungen aber gegen\u00fcber der Presse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommission hatte Mitte September vorgeschlagen, den EU-L\u00e4ndern zu empfehlen, das Rauchen vor allem an Orten, an denen sich Kinder aufhalten, zu verbieten &#8211; wie Spielpl\u00e4tze, B\u00e4der, Schulen, aber auch in den Au\u00dfenbereichen von Gastronomiest\u00e4tten. Neben der Ausweitung der rauchfreien Zonen auf Au\u00dfenbereiche wurde auch die Ausweitung auf alternative Tabakprodukte (z.B. elektronische Zigaretten, Anm.) empfohlen. Man reagiere hiermit auf Erkenntnisse, dass auch diese Produkte zu Gesundheitssch\u00e4den bei Passivnutzern f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rauch: \u00d6sterreich hat viele Ma\u00dfnahmen schon umgesetzt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob und wie diese Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden, obliegt allein den jeweiligen L\u00e4ndern. Die Vorberatungen und Debatten auf europ\u00e4ischer Ebene w\u00fcrden aber bei der Willensbildung helfen, erkl\u00e4rte Rauch gegen\u00fcber Pressevertretern. \u00d6sterreich habe viele der angedachten Ma\u00dfnahmen schon umgesetzt. Der Minister sprach sich zudem klar f\u00fcr ein Rauchverbot auf Kinderspielpl\u00e4tzen in \u00d6sterreich aus. &#8222;Das ist eigentlich fertig akkordiert, das liegt im Ministerium vor, das scheitert am Widerstand der \u00d6VP (konservativer Koalitionspartener der Gr\u00fcnen in Wien; Anm.)&#8220;, so der gr\u00fcne Politiker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die heute verabschiedeten Empfehlungen sind Teil des Europ\u00e4ischen Plans gegen den Krebs, mit unter anderem dem Ziel einer &#8222;Tabak-freien Generation&#8220; bis 2040, wo weniger als f\u00fcnf Prozent der Menschen noch auf Tabakprodukte zur\u00fcckgreifen sollen. In f\u00fcnf Jahren solle die EU-Kommission eine Bilanz ziehen, was mit den Empfehlungen passiert ist, hei\u00dft es in einer Aussendung des Rates. (03.12.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rat der EU-Mitgliedstaaten hat eine Empfehlung an die EU-L\u00e4nder angenommen, wonach Rauchverbote im Freien ausgeweitet werden soll. Obwohl die Empfehlung f\u00fcr die Staaten nicht bindend ist, sorgte diese f\u00fcr Aufregung in \u00d6sterreich. Der Minister des Landes sprach von &#8222;Fake News&#8220;, die verbreitet wurden. <\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":434327,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-707359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=707359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/707359\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/434327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=707359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=707359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=707359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}