{"id":717152,"date":"2024-12-05T13:13:54","date_gmt":"2024-12-05T12:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=717152"},"modified":"2024-12-05T13:14:01","modified_gmt":"2024-12-05T12:14:01","slug":"deutsche-aussenministerin-will-ueber-eu-schulden-zur-verteidigung-sprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/deutsche-aussenministerin-will-ueber-eu-schulden-zur-verteidigung-sprechen\/","title":{"rendered":"Deutsche Au\u00dfenministerin will \u00fcber EU-Schulden zur Verteidigung sprechen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Au\u00dfenministerin<strong> Annalena Baerbock<\/strong> h\u00e4lt eine Diskussion \u00fcber europ\u00e4ische Schulden zur Aufr\u00fcstung gegen Russland f\u00fcr notwendig. Vorstellen kann sich die Gr\u00fcnen-Politikerin etwa gemeinsame Schulden, sogenannte Eurobonds. Eine solche Ma\u00dfnahme m\u00fcsse man jedoch intensiv diskutieren, \u00abweil das muss nat\u00fcrlich abgesichert sein\u00bb, sagte Baerbock am zweiten Tag eines Treffens der Nato-Au\u00dfenminister in Br\u00fcssel.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als m\u00f6gliches Vorbild nannte die Gr\u00fcnen-Politikerin die Investitionen der Europ\u00e4ischen Union zur Abfederung der Sch\u00e4den durch die Corona-Pandemie. \u00abDas, was wir investiert haben beim Pandemieschutz, das brauchen wir auch &#8211; und zwar nicht nur kurzfristig, sondern mittelfristig und langfristig &#8211; zum Schutz unserer europ\u00e4ischen Friedensordnung\u00bb, sagte die Ministerin. Das Corona-Wiederaufbauprogramm Next Generation EU ist mehr als 800 Milliarden Euro schwer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Baerbock sagte, solange es n\u00f6tig sei, werde man immer mehr in den Frieden investieren &#8211; auch auf deutscher Ebene. Bereits in der Vergangenheit habe sie gemeinsam mit dem deutschen Verteidigungsminister <strong>Boris Pistorius<\/strong> (Sozialdemokraten, SPD) deutlich gemacht, dass man \u00fcber die zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) hinausgehen m\u00fcsse. Es helfe nicht, \u00abwenn wir am Ende sagen, wir haben die Schuldenbremse gerettet, aber den Frieden in Europa verloren\u00bb, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nato: Bundesregierung hat f\u00fcr dieses Jahr 90,6 Milliarden f\u00fcr Verteidigung gemeldet<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nato-Generalsekret\u00e4r <strong>Mark Rutte<\/strong> betonte erneut, dass zwei Prozent BIP-Anteil \u00abnicht ausreichen, wenn man die Abschreckung auf dem jetzigen Niveau halten will\u00bb. Bereits bei einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz<\/strong> im November machte er deutlich, dass die deutschen Verteidigungsausgaben trotz der j\u00fcngsten Erh\u00f6hung auf zwei Prozent zu niedrig sind. Nach seinem Treffen mit dem designierten US-Pr\u00e4sidenten <strong>Donald Trump <\/strong>vor knapp zwei Wochen bekr\u00e4ftigte Rutte seine Forderung.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den j\u00fcngsten \u00f6ffentlichen Nato-Zahlen hat die Bundesregierung dem B\u00fcndnis f\u00fcr dieses Jahr Verteidigungsausgaben in H\u00f6he von rund 90,6 Milliarden Euro gemeldet. Sch\u00e4tzungen zufolge k\u00f6nnte das einem BIP-Anteil von etwa 2,1 Prozent entsprechen. Eine Marke von drei Prozent erreichten dieses Jahr neben den USA voraussichtlich lediglich vier der 32 Nato-Staaten. (4. Dezember)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soll sich Europa zur Aufr\u00fcstung gegen Russland weiter verschulden? Die deutsche Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock will dar\u00fcber diskutieren &#8211; und sieht etwa Investitionen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie als m\u00f6gliches Vorbild.<\/p>\n","protected":false},"author":119,"featured_media":124890,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[9703,147,647,651],"class_list":["post-717152","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-baerbock-2","tag-eu","tag-nato","tag-verteidigung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/119"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=717152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/717152\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/124890"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=717152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=717152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=717152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}