{"id":818124,"date":"2025-01-09T11:36:36","date_gmt":"2025-01-09T10:36:36","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=818124"},"modified":"2025-01-09T11:36:44","modified_gmt":"2025-01-09T10:36:44","slug":"eu-kommission-musk-darf-meinung-aeussern-ermittlungen-gegen-x-laufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-kommission-musk-darf-meinung-aeussern-ermittlungen-gegen-x-laufen\/","title":{"rendered":"EU-Kommission: Musk darf Meinung \u00e4u\u00dfern &#8211; Ermittlungen gegen X laufen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Posts f\u00fcr die rechtspopulistische Partei Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) von US-Milliard\u00e4r <strong>Elon Musk<\/strong> auf seiner Plattform X sind laut der <strong>Europ\u00e4ischen Kommission<\/strong> sein gutes Recht. Die AfD wird vom<strong> Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz<\/strong>,\u00a0dem deutschen Inlandsgeheimdienst,\u00a0als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft und beobachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder habe das Recht seine Meinung zu \u00e4u\u00dfern, hei\u00dft es in einem Schreiben. \u00abEin Recht, das durch die Charta der Grundrechte gesch\u00fctzt ist.\u00bb Dennoch ermittelt die Kommission gegen X. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Dezember hatten Europaabgeordnete der konservativen CDU die EU-Kommission aufgefordert, die Sichtbarkeit von Musks Beitr\u00e4gen auf X zu untersuchen. Musk schrieb zuvor an seine \u00fcber 200 Millionen Follower: \u00abNur die AfD kann Deutschland retten.\u00bb Das sorgte f\u00fcr Aufsehen im Bundestagswahlkampf. Zudem berichteten zahlreiche Nutzer, Inhalte von Musk in ihren Feeds zu sehen, obwohl sie ihm nicht folgten oder aktiv mit seinen Beitr\u00e4gen auseinandersetzten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verfahren gegen X l\u00e4uft seit Ende 2023<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das warf die Frage auf, ob diese Praktiken gegen den sogenannten <strong>Digital Services Act (DSA) <\/strong>versto\u00dfen. Tiktok, Facebook, X, Google und viele andere m\u00fcssen nach diesem EU-Gesetz schneller und sch\u00e4rfer als fr\u00fcher gegen illegale Inhalte im Netz vorgehen &#8211; sonst drohen ihnen hohe Strafen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abWir sind uns bewusst, dass diese besondere Nutzung der Plattform Bedenken hervorgerufen hat\u00bb, antworteten die zust\u00e4ndigen Kommissare <strong>Henna Virkkunen <\/strong>und <strong>Michael McGrath<\/strong> nun. Auch in Bezug auf die Einhaltung des DSA, hie\u00df es weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon seit Ende 2023 laufe deswegen ein Verfahren gegen X. Im Juli 2024 legte die EU-Kommission der Plattform vorl\u00e4ufige Feststellungen zu m\u00f6glichen DSA-Verst\u00f6\u00dfen vor. \u00abSeitdem hat X das Recht, die Akte einzusehen und Stellungnahmen abzugeben, die derzeit gepr\u00fcft werden.\u00bb Die Kommission sei entschlossen, den Fall \u00abz\u00fcgig und rechtlich einwandfrei abzuschlie\u00dfen\u00bb. (8. Januar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf seiner  Social-Media-Plattform X mischt sich der US-Milliard\u00e4r Elon Musk immer wieder in die deutsche Politik ein und wirbt dabei auch f\u00fcr die rechtspopulistische AfD. CDU-Europaabgeordnete forderten eine Pr\u00fcfung wegen m\u00f6glicher Verst\u00f6\u00dfe gegen EU-Recht &#8211; die Europ\u00e4ische Kommission hat nun geantwortet.<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":818148,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-818124","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=818124"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/818124\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/818148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=818124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=818124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=818124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}