{"id":82795,"date":"2023-01-09T14:06:47","date_gmt":"2023-01-09T13:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/enr.today\/?p=82795"},"modified":"2023-01-09T14:08:00","modified_gmt":"2023-01-09T13:08:00","slug":"nach-ende-der-abschottung-flug-aus-china-in-wien-gelandet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/nach-ende-der-abschottung-flug-aus-china-in-wien-gelandet\/","title":{"rendered":"Nach Ende der Abschottung &#8211; Flug aus China in Wien gelandet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Shanghai\/Wien &#8211; Nach dem Ende der Null-Covid-Politik und fast drei Jahre andauernder Abschottung hat China seine Grenzen zum Ausland wieder ge\u00f6ffnet. In \u00d6sterreich ist der erste Flug aus China Montagfr\u00fch angekommen. Die Austrian-Airlines-Maschine aus Shanghai landete gegen 6.25 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat. Wegen der starken Corona-Ausbreitung im Land hat \u00d6sterreich wie zahlreiche andere L\u00e4nder eine Corona-Testpflicht f\u00fcr Reisende aus der Volksrepublik eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Passagiere m\u00fcssen vor Abflug einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht \u00e4lter als 48 Stunden sein darf. Nahezu alle Flugg\u00e4ste konnten einen g\u00fcltigen PCR-Test beim Check-in vorweisen und haben somit den beh\u00f6rdlichen Vorgaben entsprochen, sagte eine Austrian-Airlines-Sprecherin der APA. &#8222;Lediglich sieben der 230 Flugg\u00e4ste konnten keinen PCR-Test mit der erforderlichen G\u00fcltigkeit vorweisen und konnten somit den Flug nicht antreten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesundheitsminister Johannes Rauch (Gr\u00fcne) hatte die Testpflicht am Donnerstag angek\u00fcndigt. Er reihte sich damit ein in Entscheidungen mehrerer Regierungen weltweit. So haben bisher Deutschland, Schweden, Belgien, die Niederlande, Griechenland, Frankreich, Spanien, Italien, Gro\u00dfbritannien, die USA, Israel, Japan und Portugal Corona-Tests f\u00fcr erforderlich erkl\u00e4rt. Marokko ging sogar einen Schritt weiter und untersagte unabh\u00e4ngig von der Nationalit\u00e4t der Reisenden jegliche Einreisen aus China.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuell rollt eine massive Corona-Welle durch das Land. Das chinesische Gesundheitssystem und die Krematorien sind laut Medienberichten v\u00f6llig \u00fcberlastet. Nach Sch\u00e4tzungen des in London ans\u00e4ssigen Datenverarbeiters Airfinity infizieren sich in China aktuell t\u00e4glich 2,5 Millionen Menschen neu, jeden Tag sterben 16.600. Demnach soll es bereits 209.000 Tote gegeben haben. Bei einem derart gro\u00dfen Ausbruch wird auch die Entstehung neuer Covid-Varianten bef\u00fcrchtet. Zahlreiche L\u00e4nder &#8211; wie auch \u00d6sterreich &#8211; testen das Abwasser aus Flugzeugen, die aus China kommen, auf neue Virusvarianten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rauch hat keine Sorge vor einer Versch\u00e4rfung der Corona-Situation in \u00d6sterreich. Im Gegensatz zu China gebe es in \u00d6sterreich eine breite Immunit\u00e4t gegen die auch in China dominierende Omikron-Variante, hatte er unl\u00e4ngst betont. Deutschland ist hier vorsichtiger. Das Robert Koch-Instituts bezeichnet China als &#8222;Virusvariantengebiet in dem eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht&#8220;. Die deutsche Regierung r\u00e4t au\u00dferdem vor &#8222;nicht notwendigen&#8220; Reisen in das asiatische Land ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor dem Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 war Europa ein beliebtes Reiseziel f\u00fcr China. Chinesische B\u00fcrger sorgten im letzten Vorcoronajahr 2019 laut Daten der Eurostat f\u00fcr mehr als 22 Millionen \u00dcbernachtungen in der EU-27. 2019 waren in \u00d6sterreich 1,42 Millionen \u00dcbernachtungen auf chinesische Touristen zur\u00fcckgegangen. Rund eine Million davon, also zwei Drittel, entfielen auf die Sommersaison. (9.1.2023)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Ratspr\u00e4sidentschaft strebt Fortschritte in EU-Migrationspolitik an<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die schwedische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft strebt grundlegende Fortschritte in der gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik der Europ\u00e4ischen Union an. &#8222;Ich bin sehr optimistisch, dass wir eine vern\u00fcnftige Basisarbeit leisten k\u00f6nnen&#8220;, sagte der schwedische EU-Botschafter Lars Danielsson am Montag in Br\u00fcssel. Eine Einigung soll es erst in einem Jahr geben. Die Debatte um die freiwillige Verteilung der Asylsuchenden wolle man nicht mehr aufnehmen, au\u00dfer die EU-Staaten fordern dies.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>&#8222;Wir alle wissen, dass dies ein Thema ist, das politisch sehr schwierig sein wird&#8220;, erkl\u00e4rte Danielsson vor Journalisten. <\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber Schweden wolle im kommenden Halbjahr den Weg f\u00fcr eine politische Diskussion oder eine Einigung in den folgenden Ratspr\u00e4sidentschaften Spaniens und Belgiens ebnen. &#8222;Wir sind jetzt in einem Stadium, in dem eine L\u00f6sung in Reichweite ist&#8220;, so Daniellson.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der aktuelle Ratsvorsitz setze auf die &#8222;externe&#8220; Dimension &#8211; also auf die Zusammenarbeit mit Herkunftsl\u00e4ndern von Asylsuchenden sowie Transitl\u00e4ndern. &#8222;Wir tun bereits viel, aber wir m\u00fcssen offensichtlich noch mehr tun&#8220;, so der EU-Diplomat. Das Thema w\u00fcrden auch die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Sondergipfel zu Migration im Februar er\u00f6rtern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwierige Dossiers wie die Reform der sogenannten Dublin-III-Verordnung, die regelt, welcher EU-Staat f\u00fcr die Bearbeitung eines Asylantrags zust\u00e4ndig ist, k\u00e4men im Herbst zur Beratung, sagte Daniellson. Seit Jahren streiten die EU-Staaten \u00fcber eine gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik. Bisher konnten sie sich unter anderem auf versch\u00e4rfte Regeln an den europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen oder auf eine Reform der Datenbank zur Abnahme von Fingerabdr\u00fccken einigen. (9.1.2023)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Asyl &#8211; Innenministerium verzeichnet R\u00fcckgang bei Aufgriffen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wien &#8211; Das Innenministerium in Wien verzeichnet aktuell weniger Aufgriffe bei illegal nach \u00d6sterreich eingereisten Migranten. Seit Mitte Dezember bis zu den ersten J\u00e4nnertagen sei ein R\u00fcckgang von 70 Prozent registriert worden, hie\u00df es in einer Aussendung am Sonntag. Grund daf\u00fcr sei das Ende der Visafreiheit f\u00fcr indische und tunesische Staatsb\u00fcrger in Serbien.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/europeannewsroom.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/urnnewsmldpa.com20090101221014-99-129616-v2-s2048.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-68719\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Archivbild &#8211;  Migranten auf der Balkanroute. Foto: Kemal Softic\/AP\/dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch das Ende der Visafreiheit in Serbien wurde den Schleppern ein Teil ihrer &#8222;Gesch\u00e4ftsgrundlage&#8220; entzogen, hie\u00df es. F\u00fcr eine Schleppung von Serbien weiter nach \u00d6sterreich bezahlten Inder und Tunesier zwischen 2.000 bis 5.000 Euro. Im abgelaufenen Jahr gab es laut Ministerium aus diesen beiden Staaten mehr als 30.000 Asylantr\u00e4ge in \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem Ende der Visafreiheit verweist das Innenministerium auf die intensiven Kontrollen der Polizei, sowohl auf \u00f6sterreichischem Staatsgebiet als auch in Ungarn im Rahmen der Operation Fox.  Die f\u00fcr \u00d6sterreich relevanteste Route bleibe die \u00f6stliche Mittelmeerroute, die \u00fcber die L\u00e4nder T\u00fcrkei, Griechenland, Bulgarien, Nordmazedonien, Serbien, Rum\u00e4nien, Ungarn nach \u00d6sterreich f\u00fchrt. Ein Schutz der Au\u00dfengrenzen sei daher essenziell. (8.1.2023)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Zusammenstellung ist eine redaktionelle Auswahl der APA-Europaberichterstattung. Die redaktionelle Verantwortung f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung liegt bei der APA. Sie wird montags und donnerstags ver\u00f6ffentlicht.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>China hat nach jahrelanger Covid-Abschottung seine Grenzen zum Ausland wieder ge\u00f6ffnet. Die schwedische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft will unterdessen Fortschritte in der EU-Migrationspolitik erreichen. In \u00d6sterreich sinkt die Anzahl der Aufgriffe von illegal eingereisten Migranten. <\/p>\n","protected":false},"author":57,"featured_media":81007,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-82795","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82795","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/57"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=82795"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82795\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/81007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=82795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=82795"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=82795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}