{"id":844151,"date":"2025-01-16T11:06:54","date_gmt":"2025-01-16T10:06:54","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=844151"},"modified":"2025-01-16T11:07:00","modified_gmt":"2025-01-16T10:07:00","slug":"karlspreis-fuer-ursula-von-der-leyen-das-gesicht-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/karlspreis-fuer-ursula-von-der-leyen-das-gesicht-europas\/","title":{"rendered":"Karlspreis f\u00fcr Ursula von der Leyen &#8211; \u00abDas Gesicht Europas\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aachen \u2013 Als \u00abstarke Stimme Europas in der Welt\u00bb wird EU-Kommissionspr\u00e4sidentin <strong>Ursula von der Leyen<\/strong> mit dem <strong>Karlspreis 2025 <\/strong>ausgezeichnet. In einer Zeit epochaler Herausforderungen, in der die <strong>Europ\u00e4ische Union<\/strong> von au\u00dfen durch den Aggressionskrieg Russlands und von innen durch Rassisten und Demagogen bedroht werde, nehme sie die Interessen Europas kraftvoll wahr, begr\u00fcndete das Karlspreis-Direktorium seine Entscheidung.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erstmals mit einer Million Euro dotiert<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abF\u00fcr uns ist die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission das Gesicht Europas in der Welt\u00bb, sagte der Vorsitzende des Karlspreis-Direktoriums,<strong> J\u00fcrgen Linden<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als wichtigste Auszeichnung f\u00fcr Verdienste um die europ\u00e4ische Einigung. Er wird traditionell am Himmelfahrtstag verliehen, dieses Jahr am 29. Mai. In diesem Jahr, dem 75. seit Bestehen des Preises, ist er erstmals mit einer Million Euro dotiert, gestiftet von einem Aachener Ehepaar. Das Geld soll f\u00fcr proeurop\u00e4ische Projekte verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDieser Preis ber\u00fchrt mich tief\u00bb, schrieb die 66 Jahre alte von der Leyen auf der Social-Media-Plattform X. \u00abGro\u00dfen Dank im Namen aller, die an unser Europa glauben.\u00bb Die Politikerin der konservativen CDU und ehemalige Bundesverteidigungsministerin ist seit 2019 Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission in Br\u00fcssel. Nach der Europawahl im vergangenen Juni, bei der ihr Mitte-Rechts-B\u00fcndnis EVP die meisten Stimmen bekommen hatte, wurde sie f\u00fcr ihre zweite Amtszeit best\u00e4tigt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Karlspreis-Direktorium schl\u00e4gt Alarm: Europa ist in Gefahr&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Karlspreis-Direktorium zeichnet in seiner Begr\u00fcndung das Bild einer bedrohten Union. \u00abDas europ\u00e4ische Lebensmodell von Freiheit, Frieden, Demokratie und Wohlstand ist gef\u00e4hrdet\u00bb, hei\u00dft es im Text der 19 Direktoriumsmitglieder. \u00abDie Weltordnung ver\u00e4ndert sich, und Europa muss handeln. Ursula von der Leyen ist die Pers\u00f6nlichkeit, der diese strategische Aufgabe f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union zukommt und die sie bew\u00e4ltigt.\u00bb Als besondere Leistungen nannte das Direktorium die Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie, das geschlossene Auftreten gegen Russland und die Impulse zum \u00abGreen Deal\u00bb, mit dem die EU bis 2050 klimaneutral werden will.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Karlspreis war kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von Aachener B\u00fcrgern auf Anregung des Unternehmers Kurt Pfeiffer gestiftet worden. Er ist nach Kaiser Karl dem Gro\u00dfen benannt, dessen Frankenreich sich im Fr\u00fchmittelalter \u00fcber weite Teile Westeuropas erstreckte und der deshalb manchmal als \u00abVater Europas\u00bb bezeichnet wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu den ersten Preistr\u00e4gern geh\u00f6rten Adenauer und Churchill<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den ersten Preistr\u00e4gern geh\u00f6rten Bundeskanzler <strong>Konrad Adenauer<\/strong> (1954) und der ehemalige britische Premierminister <strong>Winston Churchill<\/strong> (1955), der sich nach Kriegsende f\u00fcr die \u00abVereinigten Staaten von Europa\u00bb starkmachte. Von der Leyens Vorg\u00e4nger als Kommissionspr\u00e4sident, <strong>Jean-Claude Juncker<\/strong>, wurde ebenfalls ausgezeichnet, allerdings noch als luxemburgischer Regierungschef 2006.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der letzte Kommissionschef, der den Preis erhielt, war 1992 <strong>Jacques Delors<\/strong>, der als Vollender des europ\u00e4ischen Binnenmarkts und Wegbereiter des Euro gilt. Es ist also eher selten, dass ein Kommissionschef den Preis bekommt. Der letzte Deutsche, der mit dem Karlspreis geehrt wurde, war 2015 der damalige Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Parlaments, <strong>Martin Schulz<\/strong>. (16. Januar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, erh\u00e4lt zum Auftakt ihrer zweiten Amtszeit eine hohe Auszeichnung: Das Karlspreis-Direktorium sieht in ihr eine starke europ\u00e4ische Stimme in der Welt.<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":305241,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-844151","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/844151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=844151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/844151\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/305241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=844151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=844151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=844151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}