{"id":863068,"date":"2025-01-22T16:00:17","date_gmt":"2025-01-22T15:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=863068"},"modified":"2025-01-22T16:00:22","modified_gmt":"2025-01-22T15:00:22","slug":"e-autos-schwaecheln-in-eu-wegen-entwicklung-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/e-autos-schwaecheln-in-eu-wegen-entwicklung-in-deutschland\/","title":{"rendered":"E-Autos schw\u00e4cheln in EU wegen Entwicklung in Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel&nbsp;(dpa)&nbsp;&#8211;&nbsp;Die schleppende Nachfrage nach E-Autos in Deutschland sorgt f\u00fcr einen R\u00fcckgang im EU-Schnitt. Die Zulassungen von E-Autos gingen nach Angaben des Branchenverbands Acea im Dezember 2024 um 10,2 Prozent zur\u00fcck. \u00abDieser R\u00fcckgang wurde vor allem durch einen deutlichen R\u00fcckgang der Zulassungen in Deutschland (-38,6 %) und Frankreich (-20,7 %) verursacht\u00bb, hie\u00df es von Acea.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt sank der Anteil von neu zugelassenen E-Autos im gesamten Jahr 2024 auf 13,6 Prozent. Ein Jahr zuvor war der Anteil den Angaben zufolge noch um einen Prozentpunkt h\u00f6her. Benziner und Diesel sind bei den Neuzulassungen weiterhin beliebt. Sie haben einen Anteil von 33,3 (2023: 35,3) beziehungsweise 11,9 (2023: 13,6) Prozent. Hybrid-Elektroautos haben um rund f\u00fcnf Prozentpunkte zugelegt und haben jetzt einen Anteil von 30,9 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deutschland hinkt bei E-Autos hinterher<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entgegen dem EU-Trend stieg in Deutschland der Anteil der neu zugelassenen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor im vergangenen Jahr leicht. 2023 machten sie noch 34,4 beziehungsweise 17,1 Prozent aus, 2024 lagen sie bei 35,2 und 17,2 Prozent.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Anteil von E-Autos auf den Stra\u00dfen stieg in manchen anderen EU-L\u00e4ndern sichtbar. So ist deren Anteil bei Neuzulassungen etwa in Skandinavien deutlich h\u00f6her. EU-weiter Spitzenreiter war mit Blick auf 2024 D\u00e4nemark. Dort machten die Elektrischen Acea zufolge einen Anteil von 51,5 Prozent aus.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E-Autos wurden in Skandinavien lange auf verschiedene Weise gef\u00f6rdert \u2013 in der d\u00e4nischen Hauptstadt Kopenhagen durften sie anders als Verbrenner beispielsweise bis Ende 2023 kostenfrei parken. In D\u00e4nemark wurde auch die Ladeinfrastruktur 2024 erheblich ausgebaut. Dass Skandinavier tendenziell mehr E-Autos als Benziner oder Dieselfahrzeuge kaufen, hat mutma\u00dflich auch mit dem h\u00f6heren Lohnniveau in ihren L\u00e4ndern zu tun.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Automarkt legt leicht zu &#8211; aber noch unter 2019-Niveau<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt sind die Pkw-Neuzulassungen in der Europ\u00e4ischen Union im vergangenen Jahr leicht nach oben gegangen. 2024 wurden in der EU mit gut 10,6 Millionen Fahrzeugen 0,8 Prozent mehr abgesetzt als im Jahr davor, so Acea. Die Pr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft EY hob hervor, dass der Automarkt damit deutlich \u2013 um 17 Prozent beziehungsweise fast 2,2 Millionen Fahrzeuge \u2013 unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019 geblieben sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie Nachfrage nach Neuwagen ist schwach \u2013 in Deutschland wie in den meisten anderen EU-L\u00e4ndern\u00bb, so Constantin M. Gall von EY. Das f\u00fchre zu einer dauerhaften Unterauslastung der Autofabriken. Gr\u00fcnde seien etwa die Konjunkturflaute, politische Unsicherheiten und hohe Neuwagenpreise. EY teilte zudem mit: \u00abIm Jahr 2025 d\u00fcrfte es auf dem EU-Absatzmarkt kaum besser laufen als im Vorjahr.\u00bb Elektroautos w\u00fcrden sich aber voraussichtlich dank massiver Preisnachl\u00e4sse der Hersteller besser verkaufen. (21. Januar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nachfrage nach rein elektrisch betriebenen Autos in der Europ\u00e4ischen Union schw\u00e4chelt. Das liegt vor allem an Deutschland und Frankreich.<\/p>\n","protected":false},"author":71,"featured_media":863078,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[663,117,16493,147],"class_list":["post-863068","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-automobilindustrie","tag-deutschland","tag-e-auto","tag-eu"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/863068","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/71"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=863068"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/863068\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/863078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=863068"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=863068"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=863068"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}