{"id":909423,"date":"2025-02-04T11:08:27","date_gmt":"2025-02-04T10:08:27","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=909423"},"modified":"2025-02-04T11:08:33","modified_gmt":"2025-02-04T10:08:33","slug":"deutscher-kanzler-erteilt-eu-schulden-fuer-verteidigung-absage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/deutscher-kanzler-erteilt-eu-schulden-fuer-verteidigung-absage\/","title":{"rendered":"Deutscher Kanzler erteilt EU-Schulden f\u00fcr Verteidigung Absage"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Aus Sicht von Bundeskanzler <strong>Olaf Scholz<\/strong> stehen gemeinsame europ\u00e4ische Schulden f\u00fcr R\u00fcstungsinvestitionen trotz der Bedrohungen durch Russland nicht zur Debatte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie Europ\u00e4ische Union hat nicht die Perspektive, gemeinsame Schulden aufzunehmen\u00bb, sagte der deutsche Politiker nach einem EU-Sondergipfel in Br\u00fcssel. Aufgabe m\u00fcsse es sein, mehr Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die einzelnen L\u00e4nder zu schaffen. Diese sind bei der Finanzierung von Projekten unter anderem durch EU-Schuldenregeln eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland k\u00f6nnten notwendige Investitionen in Verteidigung zum Beispiel \u00fcber einen Deutschlandfonds finanziert werden, sagte Scholz. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcsse eine Reform der nationalen Schuldenbremse sichergestellt werden. \u00abSodass wir zwar eine klare Begrenzung der Schuldenaufnahme haben, aber doch mehr Spielraum.\u00bb Es gehe darum, dass Investitionen in Verteidigung nicht auf Kosten von Rente, Gesundheit, Pflege oder Investitionen in Stra\u00dfen, Bahnen und die Modernisierung der Wirtschaft gingen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU-Kommission: Halbe Billion fehlt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu dem informellen Gipfeltreffen in Br\u00fcssel hatte EU-Ratspr\u00e4sident <strong>Ant\u00f3nio Costa<\/strong> eingeladen. Thema waren m\u00f6gliche gemeinsame Initiativen zum Ausbau der Verteidigungsf\u00e4higkeiten und die Frage, wie notwendige Investitionen finanziert werden sollten. Etliche Staaten sind angesichts der Bedrohungen durch Russland offen f\u00fcr die Aufnahme neuer gemeinsamer Schulden. Insbesondere Deutschland, die Niederlande und \u00d6sterreich lehnen dies aber ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sch\u00e4tzungen der <strong>EU-Kommission<\/strong> zufolge sind in den n\u00e4chsten zehn Jahren zus\u00e4tzliche Verteidigungsinvestitionen in H\u00f6he von rund 500\u00a0Milliarden Euro erforderlich. Als m\u00f6gliche EU-Projekte gelten dabei zum Beispiel ein europ\u00e4isches Luftverteidigungssystem und eine verst\u00e4rkte Sicherung der \u00f6stlichen Landgrenze der EU<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diskutiert wurde bei dem Spitzentreffen auch eine m\u00f6gliche st\u00e4rkere Einbindung der <strong>Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB)<\/strong> in R\u00fcstungsprojekte. Die EU-Kommission wolle mit der EU-F\u00f6rderbank zusammenarbeiten, um die Kreditvergabe flexibler zu machen, sagte von der Leyen.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Diskussion beim informellen Sondergipfel wird als Beitrag zu konkreten Gesetzesplanungen der EU-Kommissionen dienen, die im M\u00e4rz vorgestellt werden sollen. Weitreichende Entscheidungen k\u00f6nnte es beim EU-Sommergipfel Ende Juni geben. (3. Februar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU-Kommission sch\u00e4tzt, dass Europa in den n\u00e4chsten zehn Jahren rund 500 Milliarden Euro zus\u00e4tzlich in Verteidigung investieren muss. Die EU-Staaten beraten \u00fcber M\u00f6glichkeiten zur Deckung dieser Kosten. <\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":909424,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[],"class_list":["post-909423","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/909423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=909423"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/909423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/909424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=909423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=909423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=909423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}