{"id":976979,"date":"2025-02-21T12:35:25","date_gmt":"2025-02-21T11:35:25","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=976979"},"modified":"2025-02-21T12:35:32","modified_gmt":"2025-02-21T11:35:32","slug":"eu-erhoeht-druck-auf-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/eu-erhoeht-druck-auf-russland\/","title":{"rendered":"EU erh\u00f6ht Druck auf Russland"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel &#8211; Die Europ\u00e4ische Union erh\u00f6ht vor den geplanten Ukraine-Gespr\u00e4chen von US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump<\/strong> und Kreml-Chef <strong>Wladimir Putin<\/strong> den Druck auf Russland. Vertreter der 27 Mitgliedstaaten verst\u00e4ndigten sich in Br\u00fcssel auf ein neues umfangreiches Sanktionspaket. Es soll zum dritten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine am kommenden Montag in Kraft treten und wird unter anderem neue Handelsbeschr\u00e4nkungen sowie Ma\u00dfnahmen gegen russische Medien und die sogenannte russische Schattenflotte umfassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU hofft, dass das neue, mittlerweile 16. Sanktionspaket dazu beitr\u00e4gt, f\u00fcr Russland den Preis f\u00fcr die Fortf\u00fchrung des Krieges noch einmal zu erh\u00f6hen. Im Idealfall k\u00f6nnte dann auch die Chance auf ein faires Abkommen zur Beendigung des Krieges erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"en\" dir=\"ltr\">I welcome the agreement on our 16th package of sanctions.<br><br>The EU is clamping down even harder on circumvention by targeting more vessels in Putin\u2019s shadow fleet and imposing new import and export bans.<br><br>We are committed to keep up the pressure on the Kremlin.<\/p>&mdash; Ursula von der Leyen (@vonderleyen) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/vonderleyen\/status\/1892138211423535528?ref_src=twsrc%5Etfw\">February 19, 2025<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Konkret sieht das neue Paket nach Angaben von Diplomaten folgende Punkte vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ein Verbot von Gesch\u00e4ften mit H\u00e4fen und Flugh\u00e4fen in Russland, die zur Umgehung der Preisobergrenze f\u00fcr russisches \u00d6l und anderer Sanktionen genutzt werden<\/li>\n\n\n\n<li>Exportverbote f\u00fcr chemische Vorprodukte, Chrom, bestimmte Maschinenteile und Ger\u00e4te, die wie Videospiel-Controller zur Steuerung von Kampfdrohnen eingesetzt werden k\u00f6nnen<\/li>\n\n\n\n<li>Weitgehende EU-Einfuhrbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr russische Aluminiumprodukte<\/li>\n\n\n\n<li>Ausschluss von 13 weiteren Banken aus dem Finanzkommunikationssystem Swift; zudem Verh\u00e4ngung eines Transaktionsverbots gegen drei Finanzinstitute<\/li>\n\n\n\n<li>Aufnahme von 73 weiteren Schiffen der Schattenflotte in die EU-Sanktionsliste sowie Regel\u00e4nderungen, die auch die Sanktionierung von Eigent\u00fcmern, Betreibern und Kapit\u00e4nen erlauben<\/li>\n\n\n\n<li>Aussetzung der Rundfunklizenzen von acht russischen Medienunternehmen in der EU<\/li>\n\n\n\n<li>Verh\u00e4ngung von Verm\u00f6genssperren und EU-Einreiseverboten gegen 48 weitere Personen sowie 35 Einrichtungen und Organisationen<\/li>\n\n\n\n<li>Verbot, Dienstleistungen f\u00fcr russische \u00d6l- und Gasraffinerien zu erbringen<\/li>\n\n\n\n<li>Erg\u00e4nzung der Liste mit Personen, Organisationen und Einrichtungen, die mit dem milit\u00e4risch-industriellen Komplex Russlands zusammenarbeiten. Sie sind unter anderem von Handelsbeschr\u00e4nkungen betroffen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bislang letzte gro\u00dfe Paket der EU mit Russland-Sanktionen war im Dezember beschlossen worden. Es umfasste wie das jetzt vereinbarte Paket auch schon Ma\u00dfnahmen gegen die russische Schattenflotte. Bei den Sanktionen gegen deren Schiffe geht es vor allem um wirtschaftliche Aspekte, aber auch um den Umweltschutz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Russland wird seit langem vorgeworfen, zur Umgehung eines westlichen Preisdeckels f\u00fcr russische \u00d6lexporte in Drittstaaten auf Schiffe zu setzen, die nicht in der Hand westlicher Reedereien oder von westlichen Versicherungen versichert worden sind. Nach Ansicht von Experten und Umweltsch\u00fctzern gibt es dabei gro\u00dfe Risiken f\u00fcr die Schifffahrt und die Umwelt. Sie weisen zum Beispiel darauf hin, dass viele Tanker \u00fcberaltert seien, technische M\u00e4ngel h\u00e4tten und zeitweise ohne automatisches Identifizierungssystem unterwegs seien. (20. Februar)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag j\u00e4hrt sich der Beginn der russischen Invasion in der Ukraine zum dritten Mal. Die EU will zeigen, dass sie diese Aggression niemals akzeptieren wird. W\u00e4hrend EU-Vertreter zum Jahrestag nach Kiew reisen, um ihre Solidarit\u00e4t mit der Ukraine zu zeigen, wird Russland von einem neuen Sanktionspaket der EU getroffen. <\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":976980,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[147,835,1077,115],"class_list":["post-976979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-eu","tag-russland-de","tag-sanktionen","tag-ukraine"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/976979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=976979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/976979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/976980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=976979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=976979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=976979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}