{"id":993014,"date":"2025-02-27T16:09:44","date_gmt":"2025-02-27T15:09:44","guid":{"rendered":"https:\/\/europeannewsroom.com\/?p=993014"},"modified":"2025-02-27T16:09:52","modified_gmt":"2025-02-27T15:09:52","slug":"landwirtschaftsminister-diskutierten-lage-auf-agrarmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/landwirtschaftsminister-diskutierten-lage-auf-agrarmarkt\/","title":{"rendered":"Landwirtschaftsminister diskutierten Lage auf Agrarmarkt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcssel- Auch die Landwirtschaftsministerinnen und -minister befassten sich am Montag mit den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine , vor allem auf die Situation der M\u00e4rkte f\u00fcr Agrarprodukte und Lebensmittel. Mit ihrer neuen &#8222;Vision&#8220; f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung setze die EU-Kommission &#8222;richtige Schwerpunkte&#8220; und gehe einen &#8222;weiteren wichtigen und richtigen Schritt f\u00fcr eine Kurskorrektur&#8220;, erkl\u00e4rte \u00d6sterreichs Landwirtschaftsminister Totschnig (\u00d6VP).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er betonte vor dem Treffen gegen\u00fcber Journalisten, dass die Versorgungssicherheit Europas im Vordergrund stehe. Es brauche &#8222;faire Einkommen und gerechte Wettbewerbsbedingungen&#8220;. Die neue &#8222;Vision&#8220; f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung ist eine wettbewerbsf\u00e4higere europ\u00e4ische Agrarindustrie mit einfacheren und zielgerichteteren Subventionen. Das Strategiepapier zur gemeinsamen Agrarpolitik soll den Klimaschutz mit den Herausforderungen des Sektors zusammenbringen: So will die Kommission in Zukunft etwa weitere Verbote von Pestiziden &#8222;sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen&#8220;, und Standards f\u00fcr importierte Produkte anpassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Totschnig: Agrarpolitik muss weiter &#8222;bedeutenden Stellenwert&#8220; haben<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Europas B\u00e4uerinnen und Bauern produzierten zu hohen Standards, so der Agrarminister. Importierte Lebensmittel w\u00fcrden manchmal mit Pflanzenschutzmitteln, die in Europa verboten seien, oder mit niedrigeren Tierschutzstandards produziert. F\u00fcr ihn ist &#8222;essenziell&#8220;, dass auch in Zukunft gezielte F\u00f6rderungen f\u00fcr Europas Landwirtschaft und l\u00e4ndliche Entwicklung die Nahrungsmittelproduktion sichern. Totschnig fordert daher, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) auch im k\u00fcnftigen mehrj\u00e4hrigen EU-Budget &#8222;wieder diesen bedeutenden Stellenwert einger\u00e4umt bekommt, den sie derzeit hat&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er r\u00e4umte ein, dass die &#8222;Budgets knapp&#8220; seien und das &#8222;ein harter Kampf&#8220; werde. Er werde sich aber daf\u00fcr einsetzen, dass die &#8222;GAP entsprechend dotiert&#8220; werde. Die EU-Direktzahlungen seien auch f\u00fcr die heimischen Landwirte ein wichtiger Einkommensbestandteil, erg\u00e4nzt mit der Finanzierung der l\u00e4ndlichen Entwicklung, etwa der Unterst\u00fctzung der biologischen Landwirtschaft oder der Bergbauern: &#8220; Wir brauchen diesen Mix, um auch in Zukunft unsere Aufgaben f\u00fcr \u00d6sterreich in der Lebensmittelproduktion und den Erhalt der Kulturlandschaft erbringen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Agrargelder machen einen gro\u00dfen Teil des EU-Budgets aus: F\u00fcr die laufende F\u00f6rderperiode bis 2027 sind rund 365 Mrd. Euro eingeplant. Der n\u00e4chste mehrj\u00e4hrige EU-Haushalt l\u00e4uft ab 2028 f\u00fcr sieben Jahre. &#8222;Anreize statt Bedingungen&#8220; sollen laut Vision der Kommission k\u00fcnftig die Verteilung der milliardenschweren EU-Agrarsubventionen anleiten. Der Fokus soll auf Landwirten liegen, die Lebensmittel erzeugen. Die Kommission betonte weiters &#8222;die Notwendigkeit, den Klimaschutz mit der Ern\u00e4hrungssicherheit und den besonderen Herausforderungen des Sektors in Einklang zu bringen&#8220;. (27.02.2024)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen auf die Agrarm\u00e4rkte des russischen Einmarschs in die<br \/>\nUkraine vor drei Jahren standen ganz oben auf der Agenda.<\/p>\n","protected":false},"author":91,"featured_media":979723,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[45],"tags":[18437,147,18892,115],"class_list":["post-993014","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europe-in-brief","tag-austria-5","tag-eu","tag-farmers-2","tag-ukraine"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/993014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/91"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=993014"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/993014\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/979723"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=993014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=993014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/europeannewsroom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=993014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}