Key Stories

Der Krieg in der Ukraine, wirtschaftliche Herausforderungen, der Klimawandel – viele Dinge bewegen Europa. Zweimal pro Woche veröffentlichen wir eine Key Story, die ein Leitthema der Woche näher beleuchtet. Der enr bietet Geschichten zu einer breiten Palette von Themen und Stimmen aus ganz Europa, vielfältig wie die EU-Politik. Mit unserer Key Story wollen wir Zusammenhänge herstellen und Ihnen verschiedene europäische Perspektiven näher bringen. Die Agenturen des enr geben einen gemeinsamen Einblick in das, „Was Europa bewegt“. Die Artikel basieren auf der EU-Berichterstattung der einzelnen Agenturen.

EU steht hinter Grönland – und blickt besorgt auf Übernahmepläne der USA und die Einigkeit der NATO

Die USA machen gar keinen Hehl daraus: Sie wollen Grönland. Dänemark und Grönland haben – unterstützt von der EU – Washingtons Argumente, es gehe um „nationale Sicherheit“, entschieden zurückgewiesen und eindringlich vor einem möglichen Zusammenbruch der NATO gewarnt.

Autonom und Zukunftsoffen: Zypern übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft

Autonom und Zukunftsoffen: Zypern übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft

Zypern übernimmt zum zweiten Mal den Vorsitz im EU-Rat – in einem weitaus turbulenteren geopolitischen Umfeld als 2012. Von Sicherheitsfragen und Unterstützung für die Ukraine bis hin zu Themen wie Erweiterung, Migration und dem nächsten langfristigen EU-Haushalt – die zyprische Ratspräsidentschaft will die Union zu größerer Autonomie führen und gleichzeitig offen für den Rest der Welt bleiben.

Widerstand von EU-Ländern und Bauernproteste verzögern Handelsabkommen mit Mercosur-Staaten

Widerstand von EU-Ländern und Bauernproteste verzögern Handelsabkommen mit Mercosur-Staaten

Nach 25 Jahren Verhandlungen ist der Abschluss eines Abkommens zwischen der EU und Ländern des südamerikanischen Handelsbündnisses Mercosur erneut verschoben worden, nun auf Januar 2026. Italien hatte wenige Tage vor der geplanten Unterzeichnung Schutzmaßnahmen für den EU-Agrarsektor gefordert. Die Entscheidung fiel, während in Brüssel Meinungsverschiedenheiten hochkochten: Deutschland unterstützt das Abkommen, Frankreich lehnt es ab – und auch Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Europa protestieren dagegen.