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Valencia/Wien – Der aus Österreich stammende EU-Migrationskommissar Magnus Brunner kandidiert für einen der zehn Vizepräsidenten-Posten der Europäischen Volkspartei EVP. Bei dem am Dienstag und Mittwoch stattfindenden Parteikongress im spanischen Valencia dürfte zudem der deutsche CSU-Politiker Manfred Weber als EVP-Vorsitzender wiedergewählt werden. Er ist nach Angaben der EVP der einzige Kandidat für die Parteispitze.

Brunners Wahl als einer der EVP-Vizepräsidenten ist noch nicht fix, es gibt mehr Bewerber für den Posten. Als EVP-Vizepräsidenten kandidieren erneut die bulgarische Außenministerin und Vize-Ministerpräsidentin Mariya Gabriel, der aus Rumänien stammende EVP-Fraktionsvize Siegfried Muresan, die kroatische EU-Kommissarin Dubravka Šuica, der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo, der deutsche Europaabgeordnete David McAllister, der polnische EU-Mandatar Andrzej Halicki und Italiens Außenminister Antonio Tajani. Neu dazu gekommene Bewerber sind neben Brunner der portugiesische Außenminister Paulo Rangel, der belgische Europaabgeordnete Wouter Beke, der frühere griechische Finanz- und Wirtschaftsminister Kostis Hatzidakis sowie die irische Ex-EU-Kommissarin Mairead McGuinness.

Die EVP ist mit 188 von insgesamt 720 Abgeordneten die stärkste Kraft im Europäischen Parlament, vor der sozialdemokratischen S&D-Fraktion mit 136 und der rechtsgerichteten Fraktion „Patrioten für Europa“ mit 86. Der EVP-Kongress, an dem auch der Chef der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) Christian Stocker und der ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament, Reinhold Lopatka, teilnehmen, soll sich auch mit dem russischen Krieg in der Ukraine, den eskalierenden Lebenshaltungskosten und den zunehmenden Bedrohungen durch Populismus und Extremismus auseinandersetzen. Durch die Wahl des Tagungsorts erinnert die Partei an die Überschwemmungen und die Katastrophe in der spanischen Provinz im Oktober 2024 mit mehr als 200 Toten.

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