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This article has been translated by Artificial Intelligence (AI). The news agency is not responsible for the content of the translated article. The original was published by dpa.

Brüssel (dpa) – Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte, sie sei bereit, neue Sanktionen gegen den Iran vorzuschlagen, als Reaktion auf das, was sie als brutale Unterdrückung der Demonstrierenden bezeichnete.

„Die EU hat bereits weitreichende Sanktionen gegen den Iran verhängt – gegen diejenigen, die für Menschenrechtsverletzungen, Aktivitäten zur Verbreitung von Nuklearwaffen und Teherans Unterstützung für Russlands Krieg in der Ukraine verantwortlich sind“, sagte Kallas der deutschen Zeitung Die Welt in Äußerungen, die am Sonntag veröffentlicht wurden.

„Ich bin bereit, zusätzliche Sanktionen als Reaktion auf die brutale Unterdrückung der Demonstrierenden durch das Regime vorzuschlagen“, fügte sie hinzu.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa dürfte der anfängliche Schwerpunkt auf Strafmaßnahmen gegen Personen liegen, die für Gewalt gegen Demonstrierende verantwortlich sind, möglicherweise einschließlich Regierungsministern. Diese könnten EU-Einreiseverbote und das Einfrieren von Vermögenswerten umfassen.

Kallas sagte, Iranerinnen und Iraner riskierten alles, um ihre Stimme zu erheben, und dass das Regime eine lange Geschichte der Niederschlagung von Protesten habe, wobei sie hinzufügte, dass die Sicherheitskräfte erneut brutal reagierten. 

Der Iran wird seit fast zwei Wochen von Massenprotesten erschüttert, die durch eine lähmende Wirtschaftskrise ausgelöst wurden. Aktivisten zufolge sind Dutzende Demonstrierende bei einem harten Vorgehen der Sicherheitskräfte ums Leben gekommen.

Die Behörden haben nach Angaben von Überwachungsgruppen seit Donnerstag eine landesweite Internetsperre aufrechterhalten, wobei auch Telefonleitungen gekappt wurden. (12. Januar)