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Prag – Tschechien hinkt in der EU bei der Nutzung von Solar- und Windenergie weiterhin deutlich hinter den meisten Staaten her. Während in der Union die Stromerzeugung aus Sonne und Wind im vergangenen Jahr zusammen einen Anteil von 30 Prozent hatte und erstmals die fossilen Quellen übertraf, betrug dieser Anteil in der Tschechischen Republik 6,6 Prozent. Das Wachstumstempo des Anteils der Solaranlagen verlangsamt sich in Tschechien in letzter Zeit, noch schlechter ist die Situation bei der Windenergie. Das geht aus einer Analyse des Instituts Ember hervor, die der ČTK vorliegt.

Die Stromerzeugung aus Sonne stieg in Tschechien im vergangenen Jahr auf 4,4 Terawattstunden (TWh), im Jahr 2020 waren es 2,3 TWh. Der Anteil der Photovoltaikkraftwerke an der Produktion hat sich zwar in den letzten fünf Jahren auf die letztjährigen sechs Prozent mehr als verdoppelt, das Wachstumstempo lässt der Analyse zufolge in letzter Zeit jedoch nach.

„Obwohl die Erzeugung aus Solarenergie im Jahr 2025 um etwa 0,8 TWh zunahm, war der jährliche Anstieg ihres Anteils geringer als im Jahr 2024. Das ist besorgniserregend, weil Tschechien immer noch ein erhebliches ungenutztes Solarpotenzial hat und bei der Nutzung erneuerbarer Quellen unter dem EU-Durchschnitt bleibt“, erklärte die Analystin des Thinktanks Ember Tatiana Mindeková. Ohne eine Wiederbelebung des Wachstumstempos drohe ihrer Meinung nach, dass der bisherige Fortschritt nicht zu einer tiefgreifenderen Veränderung des Energiemixes führe. „Tschechien wird bei der Transformation des Energiesektors hinter der Entwicklung in der EU zurückbleiben“, warnte sie.

Noch deutlicher hinkt die Tschechische Republik bei der Nutzung der Windenergie hinterher. Ihr Anteil an der inländischen Produktion stagniert langfristig bei rund einem Prozent. Der EU-Durchschnitt lag im vergangenen Jahr hingegen bei fast 17 Prozent.

Die Kombination von Wind und Sonne ist laut der Analyse jedoch sehr wirkungsvoll. „Als im Frühjahr 2025 nur ein schwacher Wind wehte, haben die Solarkraftwerke das ausgeglichen – und der Anteil der erneuerbaren Quellen in der EU blieb stabil. Tschechien hat diese Absicherung jedoch nicht. Wir haben nur Photovoltaik – während die Windenergie bei uns stagniert. Dabei ist gerade der Wind der Schlüssel zu günstigeren Strompreisen“, sagte Jiří Beranovský von der Fakultät für Elektrotechnik der Tschechischen Technischen Universität in Prag (ČVUT). (22. Januar)