Brüssel – Die EU-Mitgliedstaaten haben am Montagmorgen formell die im Herbst erzielte Einigung gebilligt, die Gasimporte aus Russland schrittweise vollständig auslaufen zu lassen. Dies geschieht stufenweise, wobei verflüssigtes Erdgas spätestens ab dem 1. Januar 2027 gestoppt wird, während die letzten Lieferungen über Pipelines spätestens am 1. November desselben Jahres eingestellt werden sollen.
Ungarn und die Slowakei, die am Montag beide mit Nein gestimmt haben, drohen jedoch damit, vor Gericht zu ziehen, um den Beschluss aufzuheben.
Im Zusammenhang mit der Entscheidung demonstrierte die Umweltorganisation Greenpeace dagegen, dass Europas Länder stattdessen voraussichtlich ihre Gasimporte aus den USA erhöhen werden.
(26. Januar)
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