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Prag – Das Handelsabkommen zwischen der EU und Indien wird nach Ansicht des Autoexperten von EY Petra Knapa keinen grundlegenden Anstieg des Exports von Fahrzeugen auf den sehr anspruchsvollen und wettbewerbsintensiven indischen Markt bringen. Es eröffnet vielmehr Chancen für hochspezialisierte Zulieferer. Knap sagte dies gegenüber ČTK.

 Das Handelsabkommen wurde heute nach jahrelangen Verhandlungen in Neu-Delhi von der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyenová für die EU und vom indischen Premierminister Naréndra Módí für Indien bekannt gegeben. Das Abkommen soll vor allem neue Möglichkeiten für den europäischen Export eröffnen. Es wird erwartet, dass die Vereinbarung die Ausfuhren aus der EU nach Indien verdoppeln wird. Die Zölle auf mehr als 90 Prozent der Warenausfuhren aus der EU werden nämlich gesenkt oder abgeschafft, wovon vor allem die europäische Automobilindustrie profitieren könnte.

Nach Knap können inländische Zulieferer die Zusammenarbeit mit dem Autohersteller Škoda und dem Volkswagen-Konzern nutzen, der bereits in Indien produziert, oder sie können gemeinsam mit eigenen indischen Partnern Joint Ventures gründen. Eine Chance sieht er auch für Exporteure von Hightech-Komponenten, bei denen der Druck zur Lokalisierung geringer ist.

Beim Import in die EU wird das Abkommen seiner Meinung nach die Situation nicht grundlegend verändern, da auf die Einfuhr indischer Autos in die EU bereits ein Zoll von zehn Prozent erhoben wird. Die Einfuhrzölle nach Indien liegen heute bei 110 Prozent. Nach dem Abkommen werden sie schrittweise auf zehn Prozent gesenkt. Bei Autoteilen werden sie nach fünf bis zehn Jahren vollständig abgeschafft.

Das Unternehmen Škoda Auto, das in Indien die Modelle Kushaq, Kylaq und Slavia produziert und auf dem indischen Markt für den gesamten Mutterkonzern Volkswagen verantwortlich ist, begrüßt laut der Sprecherin Michaely Sklenářové positive politische Signale, die auf eine Liberalisierung der Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Indien hindeuten. „Indien stellt einen dynamisch wachsenden Markt dar und hat eine grundlegende strategische Bedeutung für den Volkswagen-Konzern“, sagte sie gegenüber ČTK. Die Auswirkungen des Abkommens auf den Konzern will das Unternehmen bewerten, sobald die Details bekannt sind. (­27. Januar)