Sarajevo (Fena) – Transportunternehmen aus Bosnien und Herzegowina und Serbien setzen am fünften Tag die Blockaden der Frachtterminals fort, während ihre Kollegen in Montenegro und Nordmazedonien die Proteste eingestellt haben, nachdem die Europäische Kommission eine neue Visastrategie für professionelle Lkw-Fahrer angekündigt hat.
Vertreter des Transportsektors bewerten dies als Fortschritt, doch ohne klare Garantien bleibt die Zufriedenheit nur teilweise. Die Transportunternehmen aus BiH fordern die Zusicherung, dass ihre Fahrer innerhalb der EU bis zur Umsetzung der neuen Regeln nicht bestraft oder verfolgt werden, sowie die Lösung von Forderungen wie die Rückerstattung der Treibstoffakzisen, die Senkung der Mautgebühren, die Beschleunigung der Grenzverfahren und den Abschluss von Abkommen über die Rückerstattung der Mehrwertsteuer.
Der Leiter der EU-Delegation in BiH, Luigi Soreca, kündigte für den 3. Februar ein Treffen der Minister der Länder des westlichen Balkans mit Vertretern der Kommission an, während die Vorsitzende des Ministerrats von BiH Borjana Krišto zu einem konstruktiven Dialog aufruft und erklärt, dass der Ministerrat weiterhin der Lösung der Probleme in Partnerschaft mit der EU verpflichtet bleibt. (30.1.)
go to the original language article
