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„Die Verbindung der Flüsse mit Küstengebieten und Meeren“ war das Thema der in Tirana abgehaltenen Veranstaltung und markierte einen wichtigen Schritt in den Bemühungen Albaniens zur Stärkung der marinen und küstennahen Umweltgovernance im Einklang mit den Standards der Europäischen Union.

Die Veranstaltung brachte Vertreter zentraler und lokaler Institutionen, internationale Partner, Küstengemeinden, Akademiker und Umweltexperten zusammen, die die Bedeutung einer effektiven Meeresgovernance nicht nur für den Umweltschutz, sondern auch für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, den Erhalt der Biodiversität und die Verbesserung des Wohlergehens der Küstengemeinden hervorhoben.

Organisiert im Rahmen des Projekts „EU4Rivers“, das von der Europäischen Union und der Österreichischen Entwicklungsagentur (ADA) finanziert wird, markierte die Veranstaltung auch die offizielle Vorstellung der neuen marinen Komponente, die darauf abzielt, Albanien bei der Umsetzung des kürzlich verabschiedeten Gesetzes zur Meeresstrategie und bei der Weiterentwicklung der Reformen im Rahmen des EU-Kapitels 27 (Umwelt und Klimawandel) zu unterstützen.

Die Eröffnungsreden wurden vom albanischen Umweltminister Sofjan Jaupaj, dem Botschafter der Europäischen Union in Albanien, Silvio Gonzato, und dem stellvertretenden Botschafter Österreichs, Martin Schaller, gehalten.

Der Umweltminister Sofjan Jaupaj erklärte, dass der Schutz der Flüsse, Meere und der Natur die Einführung neuer Standards und eine gemeinsame institutionelle Verantwortung erfordert, und betonte, dass die Vorstellung der marinen Komponente von EU4Rivers mit der Ausarbeitung des nationalen Koordinierungsplans gegen die Verschmutzung durch Plastik zusammenfällt.

Botschafter Gonzato betonte, dass der Schutz der Meeresumwelt eine direkte Investition in die Menschen und die Wirtschaft darstellt, und hob hervor, dass die Verabschiedung des Gesetzes zur Meeresumweltstrategie einen wichtigen Schritt im europäischen Integrationsprozess Albaniens darstellt. Er fügte hinzu, dass die wichtigste Herausforderung die praktische Umsetzung der Gesetzgebung bleibt, um konkrete Ergebnisse wie saubereres Wasser, sicherere Lebensmittel und eine nachhaltige Entwicklung der Küstengebiete zu erreichen.

Seinerseits erklärte der stellvertretende Botschafter Österreichs, Martin Schaller, dass Österreich weiterhin engagiert bleibt, Albanien beim Aufbau langfristiger Kapazitäten in der marinen und küstennahen Governance zu unterstützen, durch die Verbindung von Institutionen mit der Wissenschaft, die Verbesserung der Überwachung und die Stärkung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit.

Die Marinekomponente erweitert das Projekt EU4Rivers von der Bewirtschaftung der Einzugsgebiete hin zu einem umfassenden Ansatz „von der Quelle bis zum Meer“, indem sie die Wechselbeziehung zwischen Binnengewässern, Küstengebieten und marinen Ökosystemen im Einklang mit der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie der EU anerkennt.

Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Stärkung des wissenschaftlichen Wissens, die Verbesserung der Überwachungssysteme, die Erhöhung der institutionellen Koordinierung und die Klärung der Rollen zwischen den nationalen Behörden und den Küstengemeinden. Abschließend einigten sich die Teilnehmer auf die nächsten Schritte und das gemeinsame Engagement für den Aufbau eines nachhaltigen Rahmens für die Bewertung und Governance der Meeresumwelt in Albanien.

Das Projekt EU4Rivers (2023–2028) wird von der Europäischen Union mit 8,5 Millionen Euro finanziert und von der Österreichischen Entwicklungsagentur mit 1,9 Millionen Euro kofinanziert und in Zusammenarbeit mit der Agentur für Wasserressourcenmanagement und dem Umweltministerium umgesetzt. (20. Januar)