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Berlin (dpa) – Die deutschen Grünen unterstützen das wegweisende Handelsabkommen der Europäischen Union mit Indien, wenige Tage nachdem die Abgeordneten der Partei im Europäischen Parlament eine Schlüsselrolle bei der Anfechtung des Abkommens des Blocks mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten gespielt hatten.

Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Partei im Deutschen Bundestag, sagte, das Abkommen mit Indien, das am Dienstag zuvor bekannt gegeben wurde, sei gut für Unternehmen und Beschäftigte in Deutschland.

Angesichts der „zerstörerischen Wut“ des US-Präsidenten Donald Trump müsse Europa neue Allianzen für Handel und Zusammenarbeit aufbauen, argumentierte Audretsch.

Das Abkommen wurde während eines EU-Indien-Gipfels in Neu-Delhi finalisiert, bei dem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der indische Premierminister Narendra Modi das Abkommen am Dienstag verkündeten.

„Die EU und Indien schreiben heute Geschichte, indem sie die Partnerschaft zwischen den größten Demokratien der Welt vertiefen“, sagte von der Leyen.

Das jüngste Abkommen wird nicht so umfassend sein wie das kürzlich abgeschlossene zwischen der EU und den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.

In der vergangenen Woche stimmten mehrere Grünen-Abgeordnete in Brüssel dafür, das Abkommen des Blocks mit Mercosur an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu verweisen, was zu einer erheblichen Verzögerung der Ratifizierung führen könnte. Ihre Stimmen waren entscheidend für die Annahme des Antrags und lösten heftige Kritik an der Partei in Deutschland aus, deren exportorientierte Wirtschaft von einem Handelsaufschwung profitieren würde.

In einem Papier hat die Grünen-Spitze erklärt, dass Deutschland „neue wirtschaftliche Partnerschaften“ brauche, um den Außenhandel zu diversifizieren. „Deshalb ist es wichtig, das Abkommen mit den Mercosur-Staaten vorläufig anzuwenden und es dann zu ratifizieren“, heißt es weiter in dem Papier. (27. Januar)