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Brüssel (dpa) – Deutschland und die anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union könnten auf Ersuchen Dänemarks verpflichtet sein, im Falle eines gewaltsamen Konflikts um Grönland Hilfe zu leisten, sagte am Donnerstag eine Sprecherin des EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas.

Die Äußerungen erfolgten nach ergebnislosen Gesprächen zwischen US-amerikanischen und dänischen Vertretern am Mittwoch in Washington.

Grönland ist Teil des Hoheitsgebiets des Königreichs Dänemark, eines NATO-Mitglieds, und fällt daher grundsätzlich unter die gegenseitige Solidaritätsklausel in Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags, sagte die Sprecherin der dpa.

Zugleich betonte sie, dass die Frage ihrer Anwendung derzeit nicht auf dem Tisch liege, da eine militärische Konfrontation mit den Vereinigten Staaten als sehr unwahrscheinlich gelte, weil vermutlich niemand es mit der mächtigsten Militärmacht der Welt aufnehmen würde.

US-Präsident Donald Trump will die riesige, rohstoffreiche Insel in die Vereinigten Staaten eingliedern und sagt, die USA müssten das Land aus Sicherheitsgründen besitzen, die er durch China und Russland bedroht sieht.

Die Europäer wollen Trump davon überzeugen, dass Grönland innerhalb der NATO am besten geschützt werden kann.

Nach erfolglosen Gesprächen in Washington am Mittwoch zur Beilegung des Grönland-Streits kündigten EU-Staaten, darunter Deutschland, an, Truppen für eine Mission zur Unterstützung Dänemarks auf die Insel zu entsenden. Der russische Botschafter in Dänemark, Vladimir Barbin, hat der NATO vorgeworfen, angesichts der US-Forderungen eine Militarisierung der Arktis anzustreben. Er sagte, Kopenhagen verfolge einen konfrontativen Ansatz, indem es die NATO einbeziehe, was zu einem Anstieg der militärischen Spannungen in der Arktis führe. (15.–16. Januar)