Sarajevo (Fena) – Die Europäische Union hat im Rahmen des Projekts zur Unterstützung der Erholung von den Überschwemmungen in Bosnien und Herzegowina einen öffentlichen Aufruf zur Auswahl von Hilfeempfängern für von den Überschwemmungen betroffene Wirtschaftsakteure veröffentlicht, die im Oktober 2024 das Land getroffen haben. Das Projekt wird von der EU finanziert und vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Partnerschaft mit der Investitionsstiftung Impakt und dem LINK-Unternehmenszentrum umgesetzt.
Wirtschaftsakteuren aus den Gebieten Jablanica, Konjic, Fojnica, Kreševo, Kiseljak, Vareš, Mostar und Drvar stehen nicht rückzahlbare Mittel von bis zu 12.200 KM pro Unternehmen zur Verfügung, ergänzt durch zusätzliche Mentoren- und Beratungsunterstützung im Prozess der Wiederherstellung der Geschäftstätigkeit. Besonderes Augenmerk gilt den Akteuren, die Frauen, junge Menschen und Menschen mit Behinderungen beschäftigen sowie jenen, die in ihrer Geschäftstätigkeit Nachhaltigkeit und Digitalisierung fördern.
Ziel des Projekts ist es, zur Erholung der Unternehmen, zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Fortsetzung der Geschäftstätigkeit in den betroffenen lokalen Gemeinschaften beizutragen. (9.1.)
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