Sarajevo (Fena) – Der Leiter der Delegation der Europäischen Union in BiH, Botschafter Luigi Soreca, bestätigte, dass die Europäische Kommission ein Finanzhilfepaket für die Länder des westlichen Balkans im Wert von 171 Millionen Euro genehmigt hat, einschließlich Investitionen in Infrastrukturprojekte in BiH.
Über den Investitionsrahmen für den westlichen Balkan (WBIF) wurde ein Zuschuss in Höhe von 16 Millionen Euro für Projekte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Lukavac und Velika Kladuša, 750.000 Euro für technische Hilfe bei der Sanierung des Wasserkraftwerks in Jajce sowie 350.000 Euro für die Rekonstruktion des Wasserversorgungssystems in Tešanj bewilligt.
Von dem Gesamtpaket sind 92 Millionen Euro für Infrastrukturinvestitionen in den Bereichen Energie, Verkehr, digitale Konnektivität, Bildung, Umwelt und Wasserwirtschaft vorgesehen, und weitere 76,3 Millionen Euro für die Stärkung des Privatsektors, einschließlich der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, der grünen Wirtschaft und des Agrarbusiness.
Die finanziellen Mittel kombinieren Beiträge aus dem Instrument für Heranführungshilfe (IPA III), dem WBIF und dem Reform- und Wachstumsfonds (RGF), und die Projekte werden in Zusammenarbeit mit internationalen Finanzinstitutionen umgesetzt.
– Investitionen in Partner aus dem westlichen Balkan sind entscheidend für ihre Annäherung an die EU, und diese Investitionen schaffen konkrete Chancen für die Bürger – erklärte die europäische Erweiterungskommissarin Marta Kos. (27.1.)
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