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Trump kündigte am Samstag Zölle gegen acht Länder an, die Soldaten nach Grönland entsenden, ein Schritt, der innerhalb der Europäischen Union scharf verurteilt wird. Der belgische Außenminister Maxime Prévot nannte den Vorstoß „unverständlich“ und „unnötig feindselig“. „Diese Diskussionen unter Verbündeten werden in Russland und China mit Gelächter aufgenommen, sie betrachten das vermutlich mit einem Eimer Popcorn“, sagte er.

Auch im Europäischen Parlament blickt man mit großen Augen auf die Ankündigung. Die drei „pro-europäischen“ Gruppen im Europäischen Parlament (EVP, S&D und Renew) haben inzwischen mitgeteilt, dass sie die Zustimmung zu dem Handelsabkommen zwischen der EU und den USA vorläufig auf Eis legen werden.

„Die EVP ist Befürworterin des Handelsabkommens, aber angesichts der Drohungen von Donald Trump in Bezug auf Grönland ist eine Zustimmung im Moment nicht möglich“, schrieb der Vorsitzende der größten Fraktion im Parlament, Manfred Weber, am Samstag auf X. „Die Nullzölle auf amerikanische Produkte müssen ausgesetzt werden.“

Auch Renew-Vorsitzende Valérie Hayer und die sozialdemokratische Vizevorsitzende des Ausschusses für Internationalen Handel Kathleen Van Brempt übermittelten diese Botschaft. Beide Gruppen rufen zudem dazu auf, das Anti-Zwangs-Instrument gegen die Vereinigten Staaten einzusetzen. „Denn wenn das keine Zwangsausübung ist, was dann? Europa muss, gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern weltweit, jetzt wirklich die Initiative für eine breitere internationale Koalition als Gegenbewegung ergreifen“, so die Belgierin Van Brempt.

Nach Angaben seines Umfelds wolle auch der französische Präsident Emannuel Macron zur Aktivierung des Anti-Zwangs-Instruments aufrufen.

(Brüssel, 18. Januar 2026)