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Europas Ablehnung des US-Präsidenten Donald Trump und seiner Forderung, Grönland zu übernehmen, hat großen Einfluss darauf gehabt, dass es nun Hoffnung auf eine gütliche Lösung gibt.

Das sagt Außenminister Lars Løkke Rasmussen (M).

Die Erklärung kommt nach dem Außenministertreffen am Donnerstag in Brüssel, bei dem Grönland Teil der Tagesordnung war.

– Ich habe ein Briefing dazu gegeben, wo wir stehen. Es fand in einem sicheren Raum ohne Mobiltelefone statt, damit es vertraulich sein konnte, daher ergibt es keinen Sinn, dass ich hier Details mitteile, sagt Lars Løkke Rasmussen.

Er stellt jedoch klar, dass er die Gelegenheit genutzt hat, um den übrigen EU-Ländern für die Unterstützung Dänemarks und Grönlands zu danken.

– Ich habe den Tag in erster Linie dazu genutzt, für die große Solidarität zu danken. Das ist wichtig gewesen.

– Ich habe überhaupt keinen Zweifel daran, dass, wenn wir jetzt wieder da sind, wo wir vor 15 Tagen waren, wo wir einen zivilisierten Verhandlungsprozess mit den Amerikanern führen können, dies unter anderem daran liegt, dass Europa Nein gesagt hat, sagt Løkke.

Er weist außerdem darauf hin, dass Mitglieder des US-Kongresses Trumps Gedanken zur Annexion Grönlands klar zurückgewiesen haben.

– Auch die amerikanische Wirtschaft und der Aktienmarkt haben reagiert. Ich glaube, es gibt viele Dinge, die dazu geführt haben, dass der amerikanische Präsident vor einigen Tagen sagte, dass das, was mit Rubio und Vance vereinbart wurde, das Rezept ist, nach dem wir vorgehen, sagt Løkke.

Er bezieht sich damit auf ein entscheidendes Treffen in Washington Mitte Januar.

Dort trafen Lars Løkke Rasmussen gemeinsam mit Grönlands Ministerin für auswärtige Angelegenheiten, Vivian Motzfeldt, den US-Vizepräsidenten J.D. Vance und den US-Außenminister Marco Rubio.

Bei dem Treffen vereinbarten die Parteien, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die amerikanische Sicherheitsinteressen erfüllen und das Nein Dänemarks und Grönlands zu einer amerikanischen Annexion Grönlands respektieren sollte.

Am Mittwoch fand das erste Treffen der Arbeitsgruppe auf Ebene der Departementschefs von dänischer und grönländischer Seite statt.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches saßen laut Løkke Vertreter sowohl des US-Außenministeriums als auch des Büros des Vizepräsidenten.

– Es waren konstruktive Gespräche, und es ist vereinbart worden, dass man sich erneut treffen soll, sagt Løkke.

Er möchte nicht ins Detail gehen, worüber bei dem Treffen gesprochen wurde, stellt aber klar, dass Dänemark die Sicherheitsbedenken der USA in der Arktis teilt, wo sowohl Russland als auch China eine stärkere Präsenz anstreben.

Um eine Lösung zu finden, ist Dänemark bereit, das Verteidigungsabkommen mit den USA über Grönland aus dem Jahr 1951 zu erweitern.

– 1951 ist einige Jahre her. Drohnen existierten damals nicht, und der Weltraum spielte keine Rolle, also war die Welt natürlich eine andere.

– Aber das Abkommen bildet einen starken rechtlichen Rahmen, und von dem gehen wir natürlich aus, sagt Lars Løkke Rasmussen.

Laut der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas haben die Minister bei dem Treffen darüber diskutiert, wie man die Sicherheit in der Arktis und damit auch in Grönland stärken kann.

Die Diskussion ist jedoch vertraulich, und deshalb will auch sie keine Details darüber mitteilen, wozu die EU konkret bereit ist.