Stockholm – In Schweden hat das Berufungsgericht in Sundsvall die Lizenzjagd auf Wölfe in Västmanland abgelehnt. Das Gericht stellt fest, dass es an wissenschaftlicher Grundlage fehlt, um die Lizenzjagd auf Wölfe auf so niedrigen Bestandsniveaus zuzulassen.
Im Juni vergangenen Jahres beschloss die Regierung des Landes, dass das schwedische Mindestniveau für Wölfe von 300 auf 170 Tiere gesenkt werden soll, ein Beschluss, der von der EU-Kommission kritisiert wurde, da sie ihn für unwissenschaftlich hält und er langfristig die Überlebensfähigkeit der Art gefährden könnte.
Der Beschluss über die Lizenzjagd wurde im November gefasst und zufolge sollten 48 Tiere in fünf Provinzen geschossen werden. Unter anderem der Naturskyddsföreningen legte jedoch gegen die Beschlüsse der Provinzialverwaltungen Berufung ein, und die Jagd, die am 2. Januar dieses Jahres beginnen sollte, wurde vom Verwaltungsgericht gestoppt.
Urteile werden für weitere vier Provinzen erwartet – Örebro, Dalarna, Västra Götaland und Södermanland.
(22. Januar)
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