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Brüssel – Rumänien hat am Mittwoch seine Kandidatur für die Ausrichtung der künftigen Zollagentur der Europäischen Union (EUCA) im Rahmen einer von dem Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) des Europäischen Parlaments organisierten Frage-und-Antwort-Sitzung vertreten. Finanzminister Alexandru Nazare stellte die wichtigsten Vorteile Bukarests vor und betonte dabei die Expertise im Bereich Cybersicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit des Arbeitsmarktes und die sofortige Verfügbarkeit des Sitzes.

„Rumänien glaubt an die europäische Zollreform und wünscht sich, dass sie gelingt“, begründete Nazare die Kandidatur und hob hervor, dass das Land bereits über die notwendige technische Infrastruktur, den politischen Willen und die administrative Kapazität verfügt, um die Tätigkeit der neuen Agentur zu unterstützen. Er erinnerte auch an jüngste Maßnahmen der Regierung, wie die Einführung von Zöllen für kleine Pakete von außerhalb der EU, als Beweis für das Engagement für einen sicheren und kontrollierten Handel.

Ein zentrales Argument Rumäniens ist die Position Bukarests als regionales Zentrum für Cybersicherheit, gestützt durch die Präsenz des Europäischen Zentrums für Cybersicherheit und von IT-Spezialisten. Der Minister zeigte auf, dass dieser Aspekt entscheidend für den Schutz des künftigen EU-Zolldatenzentrums ist, auch im aktuellen geopolitischen Kontext.

Rumänien bietet einen Sitz von über 9.000 Quadratmetern, der sofort verfügbar ist, mit einer für 15 Jahre gedeckten Miete, Erweiterungsmöglichkeiten und steuerlichen Anreizen für das Personal. Laut Nazare gewährleistet Bukarest zudem einen hohen Lebens- und Sicherheitsstandard für die Beschäftigten der Agentur.

Insgesamt bewerben sich neun Städte um die Ausrichtung der EUCA, und die endgültige Entscheidung soll in den kommenden Wochen vom Europäischen Parlament und dem Rat getroffen werden. (28.1.2026)