Skopje – Der Minister für Europafragen, Bekim Sali, traf sich heute mit der griechischen Botschafterin im Land, Sofia Filipidou, wobei die Prioritäten im Prozess der europäischen Integration und der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern erörtert wurden.
Bei dem Treffen, wie das Ministerium für Europafragen mitteilte, wurde über die Beschleunigung der EU-bezogenen Reformen und die Stärkung der Rolle des Ministeriums für Europafragen als zentrales Koordinierungsgremium für den Beitrittsprozess gesprochen, ebenso wie über die Operationalisierung der nationalen Verhandlungsstrukturen sowie über die Reformagenda und den Reform- und Wachstumsmechanismus.
Minister Sali betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung des positiven Momentums in der EU-Erweiterungspolitik und die Notwendigkeit konkreter Ergebnisse bei der Umsetzung der Reformagenda sowie die Finalisierung der wichtigsten Planungsdokumente und Fahrpläne im Bereich der Rechtsstaatlichkeit und der Reform der öffentlichen Verwaltung.
Die beiden Gesprächspartner sprachen über die bilaterale Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, mit besonderem Schwerpunkt auf der Möglichkeit der Reaktivierung der Aktivitäten im Rahmen des Memorandums zur Beschleunigung des Integrationsprozesses der Republik Nordmazedonien in die EU (unterzeichnet im April 2019) durch den Austausch von Erfahrungen, Expertise und Wissen zur Umsetzung der EU-Politiken.
Im Kontext des EU-Beitrittsprozesses bekräftigte Minister Sali das Bekenntnis der Regierung zur Fortsetzung der Reformen und zur vollständigen Angleichung an die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU als starkes Signal für die strategische europäische Ausrichtung des Staates.
Am Ende des Treffens bestätigten beide Seiten ihre Bereitschaft, die regelmäßige Koordinierung und die konkrete Zusammenarbeit zur Förderung der europäischen Agenda und zur Stärkung der gutnachbarschaftlichen Beziehungen fortzusetzen. (14. Januar 2026)
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