Sarajevo, (Fena) – Sarajevo schließt sich dem europäischen Projekt ATMOPOLIS an, das von der EU finanziert wird und zum Ziel hat, gesellschaftlich orientierte Lösungen zur Verringerung der Luft- und Lärmbelastung in städtischen Gebieten zu entwickeln. Das Auftakttreffen des Konsortiums findet am 21. Januar in Brüssel statt, und unter den 14 Partnern aus neun Ländern befindet sich auch das Institut für öffentliches Gesundheitswesen des Kantons Sarajevo.
Das Projekt wird die Auswirkungen der Verschmutzung auf die Gesundheit verfolgen, insbesondere die Konzentrationen von PM2.5, NO₂ und Ozon, sowie die Folgen von Lärm, den die EU mit Tausenden von vorzeitigen Todesfällen pro Jahr in Verbindung bringt. ATMOPOLIS unterscheidet sich von früheren Ansätzen, da es Fachleute und Bürger durch Datenerhebung in der Gemeinschaft, persönliche Narrative und visuelle Methoden wie „Photovoice“ miteinander verbindet.
Mit einem Budget von fünf Millionen Euro wird das Projekt im Rahmen des Horizon-Europe-Programms „Zero-Pollution Cities“ integrierte Modelle zur Erprobung von Minderungsmaßnahmen entwickeln und Städte, darunter Sarajevo, bei der Ausarbeitung wirksamerer Politiken unterstützen. Die Bürger werden eine Schlüsselrolle bei der Identifizierung von Problemen, der Verhaltensänderung und der Gestaltung von Lösungen spielen. (22.01.)
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