Sälen – In einer Rede auf der Reichskonferenz Folk och Försvar in Sälen stellte die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard gemeinsam mit ihrer finnischen Kollegin Elina Valtonen eine Initiative vor. Wenn das nächste Sanktionspaket in Brüssel verhandelt wird, werden sie sich für drei neue Bereiche einsetzen, die mit Sanktionen belegt werden sollen, um den Druck auf Russland zu erhöhen.
Unter anderem wollen sie den Export von Luxusgütern aus der EU nach Russland stoppen.
„Es provoziert mich, dass wohlhabende russische Konsumenten teure italienische Markenkleidung tragen und edle französische Weine trinken können“, sagte Malmer Stenergard.
Obwohl die EU bereits 19 Sanktionspakete gegen Russland beschlossen hat, gibt es nach Ansicht Schwedens und Finnlands noch mehr zu tun.
Ein Stopp der Käufe von russischem Dünger in der EU könnte für die russische Staatskasse spürbar werden, da es sich um das drittgrößte Exportgut in die EU handelt.
Eine weitere Maßnahme, die Schweden und Finnland sehen wollen, ist ein totales Verbot für europäische Unternehmen, Dienstleistungen für Schiffe anzubieten, die russisches Öl, Gas und Kohle transportieren.
(12. Januar)
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