Brüssel – Slowenien hat auf der Tagung des EU-Rates für Landwirtschaft und Fischerei, an der aus Slowenien die Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium Maša Žagar teilgenommen hat, dazu aufgerufen, das Wohlergehen der Tiere als vorrangige Aufgabe der EU zu erhalten.
Slowenien hat mit schriftlicher Unterstützung von Österreich, Belgien, Deutschland und Malta die Europäische Kommission aufgefordert, das Wohlergehen der Tiere auch künftig als sichtbare und zukunftsorientierte Priorität der EU beizubehalten, teilte das Ministerium mit.
„Bei der Ausarbeitung der Politiken muss die Fortsetzung der bisherigen Arbeit sowie ein ausgewogener Ansatz sichergestellt werden, der ehrgeizige Ziele mit Umsetzbarkeit, Verhältnismäßigkeit und sozioökonomischen Auswirkungen auf Landwirte und andere Akteure verbindet“, betonte Staatssekretärin Žagar.
Sie wies auf die Notwendigkeit klarer und vorhersehbarer Regeln hin, die gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit des Sektors stärken. Die Initiative erhielt nach Angaben des Ministeriums breite Unterstützung der Mitgliedstaaten, die das Wohlergehen der Tiere als Grundlage der europäischen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik anerkannt haben.
Slowenien hat sich auch dem Aufruf Frankreichs zu einer schnelleren Änderung der Verordnung angeschlossen, nach der die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für mehr Lebensmittel gelten würde. (27. Januar)
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