Brüssel – « Die Priorität ist klar: die Zahl der illegalen Ankünfte zu verringern und sie auf einem niedrigen Niveau zu halten », versicherte der EU-Kommissar Magnus Brunner, Hauptarchitekt dieser migrationspolitischen Wende.
Im Jahr 2025 ist die Zahl der irregulären Einreisen in das europäische Hoheitsgebiet nach Angaben der europäischen Grenzschutzagentur Frontex um mehr als 25 % zurückgegangen. Sie ist auf der Balkanroute eingebrochen und konzentriert sich nun auf das Mittelmeer, insbesondere mit Abfahrten aus Libyen.
Doch der politische Schwerpunkt Europas ist nach rechts gerückt und hat seine Führung dazu gedrängt, die Schrauben bei der Einwanderung weiter anzuziehen.
In ihrer Migrationsstrategie, die ihre Arbeit für die nächsten fünf Jahre leiten soll, legt die Kommission den Schwerpunkt auf die Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber.
Das Europäische Parlament prüft derzeit einen von Brüssel ausgearbeiteten Text. Er würde insbesondere ermöglichen, Zentren außerhalb der EU zu eröffnen, die sogenannten « Rückkehr-Hubs », um dorthin Migranten zu schicken, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Aber auch, Migranten, die sich weigern, das europäische Hoheitsgebiet zu verlassen, härter zu bestrafen. (29. Januar 2026)
go to the original language article
