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Nikosia (APA) – Die EU-Innenminister haben bei einem informellen Treffen auf Zypern am Donnerstag über Rückführungen beraten, vor allem nach Syrien und Afghanistan. „Es ist enorm wichtig, die Thematik der Abschiebungen auch auf europäischer Ebene voranzutreiben“, sagte der österreichische Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zu Beginn des Treffens in Nikosia. „Rückführungen blieben eine zentrale Herausforderung“, sagte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner laut Aussendung.

Die EU-Rückführungsquote hat sich laut Brunner im Jahr 2025 auf 27 Prozent erhöht – gegenüber 19 Prozent zu Beginn des Vorjahres, aber „das ist noch lange nicht genug“. Auch nach Syrien würden Abschiebungen stattfinden, etwa mit Unterstützung von Frontex: „Wir hatten insgesamt fast 10.000 freiwillige Rückführungen nach Syrien, die Frontex unterstützt hat“, sagte Brunner. Die EU arbeite eng mit dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zusammen, um die Situation vor Ort zu verbessern, und unterstütze dies finanziell mit 620 Millionen Euro für 2026 und 2027. Ziel sei es, Rückführungen zu ermöglichen und gleichzeitig Stabilität in den Herkunfts- und Nachbarländern zu sichern.

„Viele Mitgliedsstaaten haben großes Interesse daran, wie es Österreich als erstem europäischen Land gelungen ist, direkt nach Afghanistan und Syrien abzuschieben“, sagte Karner. Im vergangenen Jahr hätten rund 1.000 Syrer Österreich verlassen, sowohl durch freiwillige Ausreise, aber auch durch Abschiebungen nach Syrien und in andere europäische Staaten. „Gegenwärtig werden rund 10.000 Asylverfahren von Syrern neu bewertet“, so Karner.

Auch Schengen-Beitritt Zyperns ein Thema

Auch die Schengen-Perspektive Zyperns war ein Thema. „Zypern ist auf einem sehr guten Weg“, sagte Kommissar Brunner. Er verwies auf laufende technische Bewertungen und bereits umgesetzte Verbesserungen. Der Beitrittsprozess folge klaren Fristen und Kriterien, am Ende werde die EU-Kommission berichten, „ob Zypern bereit ist oder nicht“. Schengen sei „ein wichtiger Punkt für die Sicherheit Europas insgesamt“. (22.01.2026)

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