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Oulu/Trencin (dpa) – Das finnische Oulu und das slowakische Trencin sind seit dem Jahreswechsel die neuen Kulturhauptstädte Europas. Das als nördlichste Großstadt der EU geltende Oulu und das rund 2.000 Kilometer südlich davon gelegene Trencin (deutsch: Trentschin) haben damit unter anderem das sächsische Chemnitz abgelöst, das den Titel im Vorjahr gemeinsam mit der slowenisch-italienischen Grenzdoppelstadt Nova Gorica/Gorizia getragen hatte.

Die beiden Städte haben für 2026 ein jeweils üppiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt. In Oulu wird das Jahr als Kulturhauptstadt mit einem Eröffnungsfestival vom 16. bis 18. Januar eingeläutet, dessen Programm von Konzerten über Akrobatik und Autotuning bis hin zum finnischen Nationalsport Eishockey reicht. 

Bei den Slowaken findet die feierliche Eröffnung vom 13. bis 15. Februar statt. Die Organisatoren wollen die renovierte historische Altstadt von Trencin dann in eine offene Kulturbühne voller Musik, Kunst und gesellschaftlichen Zusammenkünften verwandeln. Den Titel der Kulturhauptstadt will die nur zweieinhalb Autostunden von Wien entfernte Stadt dabei voller Stolz tragen – und so gemeinsam mit der umliegenden Region sowohl slowakische als auch ausländische Gäste für sich begeistern.

Kulturinitiative der EU

Den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt dürfen jährlich zwei oder drei Städte aus unterschiedlichen Ländern der EU oder ihr nahestehenden Staaten wie zum Beispiel Norwegen tragen. Die EU-Initiative soll Europas kulturelle Vielfalt herausstellen und die für jede Region charakteristische Kultur und Kunst würdigen.

Erste Kulturhauptstadt war vor 40 Jahren Athen. Auch vier deutsche Städte haben den Titel seitdem getragen, zunächst West-Berlin 1988, dann Weimar 1999, Essen zusammen mit dem Ruhrgebiet im Jahr 2010 und dann Chemnitz 2025. 2027 sind Liepaja in Lettland sowie Évora in Portugal an der Reihe. (1. Januar)

Die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung liegt bei der dpa.