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Brüssel/Prag – Die rechtsgerichtete österreichische Partei FPÖ bestätigt, dass ihr EU-Abgeordneter Roman Haider ein Interview mit dem mittlerweile gesperrten Portal „Voice of Europe“ geführt hat. Ein Sprecher hielt gegenüber der APA fest, dass hierfür kein Geld geflossen sei. „Wir sprechen grundsätzlich mit allen Medien und geben auch entsprechend Stellungnahme für alle Journalisten, wenn man uns fragt“. Für das Interview seien „weder Geld noch sonstige Leistungen angeboten oder angenommen“ worden.

Die sozialdemokratische SPÖ kritisiert, dass Haider dem Medium ein Interview gegeben hat. „Es ist unerträglich, dass sich FPÖ-Abgeordnete vor Putins Karren spannen und russischen Propagandaformaten bereitwillig Interviews geben“, schreibt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim in einer Aussendung. Die FPÖ unter Herbert Kickl gefährde die Neutralität Österreichs.

Die tschechische Regierung hatte vor etwas mehr als einer Woche über die Enttarnung eines von Moskau finanzierten Propaganda-Netzwerks informiert, das die in Prag ansässige Internetseite „Voice of Europe“ nutzte, um in der EU Stimmung gegen die Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland zu machen. Dabei soll nach Informationen der tschechischen Zeitung „Denik N“ auch Geld an Politiker aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Polen, Ungarn und den Niederlanden geflossen sein. Österreich wurde nicht genannt. (05.04.2024)

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